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"Sichere Häfen" vorerst gefragt
07.05.19 09:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Als Reaktion auf die erneut gestiegene Unsicherheit waren in erster Reaktion als sicher geltende Staatsanleihen gefragt, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Bundesanleihen hätten teilweise wieder negativ rentiert und auch zehnjährige US-Treasuries seien zum Marktstart unter 2,5 Prozent laufende Verzinsung gerutscht. Kurse an den Aktienmärkten seien gefallen und der Ölpreis habe in einer ersten Reaktion um 2 Prozent nachgegeben. Schweizer Franken und Japanischer Yen seien in der Folge gefragt gewesen, die Norwegische Krone, der Mexikanische Peso und Südafrikanische Rand hingegen nicht. Die einzige wirkliche Reaktion des Euro-Wechselkurses zum US-Dollar habe sich auf die in Terminkontrakten implizierten Schwankungen beschränkt, die insbesondere auf Ein-Monatssicht deutlich angestiegen seien. Daran habe auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor der Eurozone, der für den Mai leicht besser als erwartet berichtet worden sei, nichts ändern können. Dagegen sei allerdings das Stimmungsbarometer für Spanien und Italien schwächer ausgefallen. In Italien sogar so deutlich, dass der Indikator für die Gesamtwirtschaft unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen sei. (07.05.2019/alc/a/a)
Bundesanleihen hätten teilweise wieder negativ rentiert und auch zehnjährige US-Treasuries seien zum Marktstart unter 2,5 Prozent laufende Verzinsung gerutscht. Kurse an den Aktienmärkten seien gefallen und der Ölpreis habe in einer ersten Reaktion um 2 Prozent nachgegeben. Schweizer Franken und Japanischer Yen seien in der Folge gefragt gewesen, die Norwegische Krone, der Mexikanische Peso und Südafrikanische Rand hingegen nicht. Die einzige wirkliche Reaktion des Euro-Wechselkurses zum US-Dollar habe sich auf die in Terminkontrakten implizierten Schwankungen beschränkt, die insbesondere auf Ein-Monatssicht deutlich angestiegen seien. Daran habe auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor der Eurozone, der für den Mai leicht besser als erwartet berichtet worden sei, nichts ändern können. Dagegen sei allerdings das Stimmungsbarometer für Spanien und Italien schwächer ausgefallen. In Italien sogar so deutlich, dass der Indikator für die Gesamtwirtschaft unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen sei. (07.05.2019/alc/a/a)


