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Schwellenländeranleihen: Nach dem Sturm wirds heiter
08.08.23 09:45
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Das Emerging Markets Debt Hard Currency1 (EMDHC)-Team von Janus Henderson Investors sieht inmitten anhaltender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten die Aussichten für die Schwellenländer relativ positiv.
Die Kreditqualität in den Schwellenländern habe sich insgesamt stabilisiert und für 2023/24 sei eine leichte Verbesserung zu erwarten. Zwar würden notleidende Emittenten das positive Bild der Anlageklasse Emerging Markets Debt (EMD) Hard Currency trüben, doch rechne das EMDHC-Team mit einer hoch bleibenden Spread-Dispersion. Das biete Chancen für aktive Investoren2.
Für die Bewertung der Entwicklung berücksichtige das Team mehrere Schlüsselfaktoren. Kurzfristig sei das unsichere globale makroökonomische Umfeld der wichtigste Aspekt, der den Ausblick und die Entwicklung der Anlageklasse für das restliche Jahr 2023 bestimme. Mittelfristig erwarte das EMDHC-Team jedoch eine positivere Dynamik der Mittelzuflüsse, da sich das Gefälle des Wirtschaftswachstums zwischen den Schwellen- und Industrieländern ausweite. Unter den Schwellenländern seien die asiatischen ein besonderer Lichtblick, die laut IWF Wachstumsraten von 5,3% 2023 und 5% 2024 verzeichnen dürften.
Das Team von Janus Henderson konzentriere sich gemäß Ratings auf den mittelfristigen Risikotrend bei staatlichen Kreditnehmern. Laut den aktuellen Bewertungen liege daher der Fokus eher auf den High-Yield-Länder im Anlageuniversum, einschließlich Usbekistan, Gabun, Mosambik und Benin. Das Exposure gegenüber einigen der größeren Emittenten Lateinamerikas und Asiens sei allerdings geringer.
1 Eine harte Währung sei eine Währung, die auf den Devisenmärkten liquide (leicht handelbar) ist und von der erwartet werde, dass sie kurzfristig relativ stabil sei. Beispiele für harte Währungen seien der US-Dollar, der Euro und der Japanische Yen.
2 In der Statistik werde das Wort Dispersion als Maß für die Dispersion der zugrunde liegenden Daten verwendet. In diesem Fall würden sich die Experten von Janus Henderson Investors auf die Dispersion der Credit-Spreads beziehen. (08.08.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Kreditqualität in den Schwellenländern habe sich insgesamt stabilisiert und für 2023/24 sei eine leichte Verbesserung zu erwarten. Zwar würden notleidende Emittenten das positive Bild der Anlageklasse Emerging Markets Debt (EMD) Hard Currency trüben, doch rechne das EMDHC-Team mit einer hoch bleibenden Spread-Dispersion. Das biete Chancen für aktive Investoren2.
Für die Bewertung der Entwicklung berücksichtige das Team mehrere Schlüsselfaktoren. Kurzfristig sei das unsichere globale makroökonomische Umfeld der wichtigste Aspekt, der den Ausblick und die Entwicklung der Anlageklasse für das restliche Jahr 2023 bestimme. Mittelfristig erwarte das EMDHC-Team jedoch eine positivere Dynamik der Mittelzuflüsse, da sich das Gefälle des Wirtschaftswachstums zwischen den Schwellen- und Industrieländern ausweite. Unter den Schwellenländern seien die asiatischen ein besonderer Lichtblick, die laut IWF Wachstumsraten von 5,3% 2023 und 5% 2024 verzeichnen dürften.
1 Eine harte Währung sei eine Währung, die auf den Devisenmärkten liquide (leicht handelbar) ist und von der erwartet werde, dass sie kurzfristig relativ stabil sei. Beispiele für harte Währungen seien der US-Dollar, der Euro und der Japanische Yen.
2 In der Statistik werde das Wort Dispersion als Maß für die Dispersion der zugrunde liegenden Daten verwendet. In diesem Fall würden sich die Experten von Janus Henderson Investors auf die Dispersion der Credit-Spreads beziehen. (08.08.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


