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Schweizer Nationalbank überrascht mit Zinssenkung
21.03.24 16:09
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) senkte ihren Leitzins um 0,25 Prozent auf 1,5 Prozent und reagierte damit auf den deutlichen Rückgang der Inflation, die starke Aufwertung des Schweizer Frankens (CHF) und das unter dem Trend liegende Wachstum, so Aaron Hurd, Senior Portfolio Manager, Currency bei State Street Global Advisors.
Der Verbraucherpreisindex liege mit 1,2 Prozent deutlich unter dem oberen Bereich des Zielbereichs von zwei Prozent. Die SNB erwarte, dass das Wachstum bis 2024 mit einem Prozent deutlich unter dem Trend liegen werde. Darüber hinaus habe die Bank Bedenken bezüglich der Auslandsnachfrage angesichts des schleppenden globalen Wachstums und des erhöhten geopolitischen Risikos.
Die Experten würden die Nachricht von der Zinssenkung begrüßen und es für klug halten, dass die SNB erkannt habe, dass die Fortschritte sich dem Inflationsziel zu nähern auch einen Spielraum für die Lockerung der Politik zur Unterstützung des Wachstums bieten würden. Die Experten seien der Ansicht, dass eine Tendenz zu einer etwas lockereren Politik umso wichtiger sei, als die Bank in den vergangenen zehn bis 15 Jahren eine regelrechte Deflation bekämpft habe, die sie in ein System negativer Leitzinsen gezwungen habe.
Die Senkung des Leitzinses werde nicht nur zu einer direkten Senkung der lokalen Kreditkosten führen, sondern auch einen allmählichen Abwärtstrend des CHF fördern, der das Wachstum weiter unterstützen werde. Es sei noch zu früh, um künftige geldpolitische Änderungen in diesem Jahr vorherzusagen, da die SNB weiterhin auf die eingehenden Daten reagieren werde. Die Experten würden jedoch für den Rest des Jahres eine weltweite Disinflation und einen Abwärtstrend bei der Schweizer Dienstleistungsinflation erwarten, die in den letzten drei bis sechs Monaten der Haupttreiber der Inflation gewesen sei. Dies sollte weitere Zinssenkungen bis Ende 2024 ermöglichen. (21.03.2024/alc/a/a)
Der Verbraucherpreisindex liege mit 1,2 Prozent deutlich unter dem oberen Bereich des Zielbereichs von zwei Prozent. Die SNB erwarte, dass das Wachstum bis 2024 mit einem Prozent deutlich unter dem Trend liegen werde. Darüber hinaus habe die Bank Bedenken bezüglich der Auslandsnachfrage angesichts des schleppenden globalen Wachstums und des erhöhten geopolitischen Risikos.
Die Experten würden die Nachricht von der Zinssenkung begrüßen und es für klug halten, dass die SNB erkannt habe, dass die Fortschritte sich dem Inflationsziel zu nähern auch einen Spielraum für die Lockerung der Politik zur Unterstützung des Wachstums bieten würden. Die Experten seien der Ansicht, dass eine Tendenz zu einer etwas lockereren Politik umso wichtiger sei, als die Bank in den vergangenen zehn bis 15 Jahren eine regelrechte Deflation bekämpft habe, die sie in ein System negativer Leitzinsen gezwungen habe.
Die Senkung des Leitzinses werde nicht nur zu einer direkten Senkung der lokalen Kreditkosten führen, sondern auch einen allmählichen Abwärtstrend des CHF fördern, der das Wachstum weiter unterstützen werde. Es sei noch zu früh, um künftige geldpolitische Änderungen in diesem Jahr vorherzusagen, da die SNB weiterhin auf die eingehenden Daten reagieren werde. Die Experten würden jedoch für den Rest des Jahres eine weltweite Disinflation und einen Abwärtstrend bei der Schweizer Dienstleistungsinflation erwarten, die in den letzten drei bis sechs Monaten der Haupttreiber der Inflation gewesen sei. Dies sollte weitere Zinssenkungen bis Ende 2024 ermöglichen. (21.03.2024/alc/a/a)


