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Schweiz: Zurück auf Nullzinsniveau
04.07.25 12:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der KOF-Frühindikator sank im Juni von 98,6 auf 96,1 Punkte, so die Analysten von Postbank Research.
Der PMI für die fertigende Industrie sei im Mai unerwartet tiefer in die Schrumpfungszone gefallen, und zwar von 45,8 auf 42,1 Punkte. Der Dienstleister-PMI sei von 52,4 auf 56,3 Punkte gesprungen.
Die Inflationsrate sei im Mai erwartungsgemäß von 0,0 auf minus 0,1 Prozent gefallen, die Kerninflationsrate von 0,6 auf 0,5 Prozent. Der Erzeugerpreisindex sei auf Jahressicht mit minus 0,7 Prozent tiefer in den deflationären Bereich gesunken.
Die schweizerische Nationalbank (SNB) habe die Leitzinsen am 19. Juni von 0,25 auf 0,00 Prozent gesenkt. Die SNB habe sich im Anschluss an die Sitzung zurückhaltend geäußert, was Negativzinsen anbelange, diese aber nicht kategorisch ausgeschlossen. An den Swapmärkten werde mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent erwartet, dass es bis zum Jahresende gar eine Rückkehr auf das Negativzinsniveau geben könnte. Die SNB dürfte sich weiter scheuen, an den Währungsmärkten zu Lasten des Franken zu intervenieren, insbesondere solange die Gespräche über eine Handelsvereinbarung mit den USA nicht abgeschlossen seien.
Zweijährige Staatsanleihen würden bereits wieder leicht negativ rentieren. Der Schweizer Franken erhalte zum Euro aufgrund seines Status als "sicherer Hafen" dennoch weiterhin Rückenwind und halte sich meist unterhalb von EUR/CHF 0,94. Wenn es erneut dazu komme, dass der Franken in der zweiten Jahreshälfte zum Euro etwas moderater aufwerte, könnte er sich aus heutiger Sicht noch sechs Monaten moderat auf EUR/CHF 0,97 abwerten. (Währungsbulletin März 2023) (04.07.2025/alc/a/a)
Der PMI für die fertigende Industrie sei im Mai unerwartet tiefer in die Schrumpfungszone gefallen, und zwar von 45,8 auf 42,1 Punkte. Der Dienstleister-PMI sei von 52,4 auf 56,3 Punkte gesprungen.
Die schweizerische Nationalbank (SNB) habe die Leitzinsen am 19. Juni von 0,25 auf 0,00 Prozent gesenkt. Die SNB habe sich im Anschluss an die Sitzung zurückhaltend geäußert, was Negativzinsen anbelange, diese aber nicht kategorisch ausgeschlossen. An den Swapmärkten werde mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent erwartet, dass es bis zum Jahresende gar eine Rückkehr auf das Negativzinsniveau geben könnte. Die SNB dürfte sich weiter scheuen, an den Währungsmärkten zu Lasten des Franken zu intervenieren, insbesondere solange die Gespräche über eine Handelsvereinbarung mit den USA nicht abgeschlossen seien.
Zweijährige Staatsanleihen würden bereits wieder leicht negativ rentieren. Der Schweizer Franken erhalte zum Euro aufgrund seines Status als "sicherer Hafen" dennoch weiterhin Rückenwind und halte sich meist unterhalb von EUR/CHF 0,94. Wenn es erneut dazu komme, dass der Franken in der zweiten Jahreshälfte zum Euro etwas moderater aufwerte, könnte er sich aus heutiger Sicht noch sechs Monaten moderat auf EUR/CHF 0,97 abwerten. (Währungsbulletin März 2023) (04.07.2025/alc/a/a)


