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Schweden: Riksbank projiziert Ende des Lockerungszyklus
28.03.25 09:21
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die schwedische Wirtschaft schrumpfte zu Jahresbeginn um 0,5 Prozent zum Vormonat, so die Analysten von Postbank Research.
Damit habe sich der Abwärtstrend vom Dezember fortgesetzt. Die Industrieproduktion und der Privatkonsum seien im Vergleich zum Vormonat um 7,6 bzw. 0,7 Prozent zurückgegangen.
Erfreulich sei der sich fortsetzende Stimmungsaufschwung in der schwedischen Industrie. Im Februar habe der PMI zum dritten Mal in Folge zugelegt und signalisiere mit 53,5 Punkte ein deutliches Wachstum der Branche.
Die CPIF-Inflationsrate (zu konstanten Hypothekenzinssätzen) sei im Februar unerwartet deutlich von 2,2 auf 2,9 Prozent gestiegen, die CPIF-Kerninflation (ohne Energie) von 2,7 auf 3,0 Prozent. Die Riksbank habe für diesen unterliegenden Preisdruck für Februar nur 2,4 Prozent prognostiziert.
Die Preise für Wohnimmobilien seien im Februar den dritten Monat in Folge um 0,1 Prozent zum Vormonat zurückgegangen.
Wie erwartet, habe die Riksbank im März den Leitzins bei 2,25 Prozent belassen. In ihrer aktualisierten Projektion würden die Währungshüter bis das erste Quartal 2028 von einem konstanten Leitzins ausgehen, wenngleich sie Änderungen falls erforderlich nicht ausschließen würden.
Keine andere G10-Währung habe im März so gut abgeschnitten wie die Schwedische Krone (SEK). Halte die Riskbank die Leitzinsen weiter auf dem aktuellen Niveau und setze die EZB die Lockerung wie erwartet nur behutsam fort, könnte sich die Schwedische Krone bis Ende des dritten Quartals 2025 auf dem aktuellen Niveau bei EUR/SEK 11,00 stabilisieren. (Währungsbulletin April 2025) (28.03.2025/alc/a/a)
Damit habe sich der Abwärtstrend vom Dezember fortgesetzt. Die Industrieproduktion und der Privatkonsum seien im Vergleich zum Vormonat um 7,6 bzw. 0,7 Prozent zurückgegangen.
Erfreulich sei der sich fortsetzende Stimmungsaufschwung in der schwedischen Industrie. Im Februar habe der PMI zum dritten Mal in Folge zugelegt und signalisiere mit 53,5 Punkte ein deutliches Wachstum der Branche.
Die Preise für Wohnimmobilien seien im Februar den dritten Monat in Folge um 0,1 Prozent zum Vormonat zurückgegangen.
Wie erwartet, habe die Riksbank im März den Leitzins bei 2,25 Prozent belassen. In ihrer aktualisierten Projektion würden die Währungshüter bis das erste Quartal 2028 von einem konstanten Leitzins ausgehen, wenngleich sie Änderungen falls erforderlich nicht ausschließen würden.
Keine andere G10-Währung habe im März so gut abgeschnitten wie die Schwedische Krone (SEK). Halte die Riskbank die Leitzinsen weiter auf dem aktuellen Niveau und setze die EZB die Lockerung wie erwartet nur behutsam fort, könnte sich die Schwedische Krone bis Ende des dritten Quartals 2025 auf dem aktuellen Niveau bei EUR/SEK 11,00 stabilisieren. (Währungsbulletin April 2025) (28.03.2025/alc/a/a)


