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Rumänien-Anleihe more risk - more fun
07.10.11 15:32
Fuchsbriefe
Berlin (anleihencheck.de) - In ihrer aktuellen Ausgabe haben die Experten von "Fuchsbriefe" die auf EUR nominierte Rumänien-Anleihe näher betrachtet und sehen bei dem Titel ein mittleres Risiko.
Nach Auffassung der Experten würden mehr Liquidität und Zinssenkungen am kurzen Ende dazu führen, dass die Renditen der AAA-Staatsanleihen weiter sinken würden. Die Habenzinsen würden also noch mickriger werden und die zur Zeit in der Spitze erzielbaren 2,6% keinen Bestand haben.
Wer das Risiko Rumänien eingehen wolle, erhalte satte 450 Basispunkte mehr als beim Bund. Aus Sicht der Märkte habe das Land den Vorteil, nicht zum Euro zu gehören und seine eigene kleine Währung zu haben. Nach Auffassung der Experten sei dies aber paradox. Denn je kleiner die Währung, desto anfälliger sei sie für spekulative Attacken. Insofern solle sich der Anleger nach Auffassung der Experten nicht in Sicherheit wiegen.
Die Emission mit einem Volumen von 1,5 Mrd. EUR sei erfolgreich platziert worden. Die Anleihe habe eine Laufzeit bis zum 17.06.2016 und beinhalte einen Kupon zu 5,25%. Die Marktunsicherheiten hätten inzwischen dazu geführt, dass der in Düsseldorf gehandelte Titel mittlerweile unter Pari notiere (97,60). Dabei sei leider auch der Spread ausgeweitet worden. Deshalb werde von den Experten empfohlen, beim Kauf ein Limit zu setzen. Notierungen unter 98 seien für die Anleihe Kaufkurse.
Einen Totalausfall oder einen teilweisen Schuldenschnitt würden die Experten nicht erwarten. Zuletzt habe das Balkanland die Auflagen des IWF prompt und ohne größere innenpolitische Auseinandersetzungen erfüllt. Sofern es zu Problemen kommen sollte, würden IWF und EU einen Weg finden, Bukarest zu helfen.
Bei dem mit einem "BBB-"-Rating versehenen Papier liege die Risikoprämie in etwa auf dem Niveau Italiens.
Das erscheint den Experten von "Fuchsbriefe" akzeptabel und sie halten die o.a. Rumänien-Anleihe für eine Anlage, die wegen des Länderrisikos etwas Mut erfordert, aber dafür auskömmlich entlohnt. (Ausgabe 41 vom 06.10.2011) (07.10.2011/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nach Auffassung der Experten würden mehr Liquidität und Zinssenkungen am kurzen Ende dazu führen, dass die Renditen der AAA-Staatsanleihen weiter sinken würden. Die Habenzinsen würden also noch mickriger werden und die zur Zeit in der Spitze erzielbaren 2,6% keinen Bestand haben.
Wer das Risiko Rumänien eingehen wolle, erhalte satte 450 Basispunkte mehr als beim Bund. Aus Sicht der Märkte habe das Land den Vorteil, nicht zum Euro zu gehören und seine eigene kleine Währung zu haben. Nach Auffassung der Experten sei dies aber paradox. Denn je kleiner die Währung, desto anfälliger sei sie für spekulative Attacken. Insofern solle sich der Anleger nach Auffassung der Experten nicht in Sicherheit wiegen.
Einen Totalausfall oder einen teilweisen Schuldenschnitt würden die Experten nicht erwarten. Zuletzt habe das Balkanland die Auflagen des IWF prompt und ohne größere innenpolitische Auseinandersetzungen erfüllt. Sofern es zu Problemen kommen sollte, würden IWF und EU einen Weg finden, Bukarest zu helfen.
Bei dem mit einem "BBB-"-Rating versehenen Papier liege die Risikoprämie in etwa auf dem Niveau Italiens.
Das erscheint den Experten von "Fuchsbriefe" akzeptabel und sie halten die o.a. Rumänien-Anleihe für eine Anlage, die wegen des Länderrisikos etwas Mut erfordert, aber dafür auskömmlich entlohnt. (Ausgabe 41 vom 06.10.2011) (07.10.2011/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


