Risiko eines Zahlungsausfalls Griechenlands hat sich dramatisch reduziert


17.01.18 08:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Die Republikaner gehen nicht mehr von einem Erfolg bei den Haushaltsverhandlungen mit den Demokraten bis Freitag aus, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Stattdessen solle erneut eine provisorische Lösung her, um bis Mitte Februar weiter verhandeln zu können. Die Demokraten stünden dem aber sehr skeptisch gegenüber.

In den USA stünden heute die Daten zur Industrieproduktion für Dezember an. Zwar dürfte es im Verarbeitenden Gewerbe nur ein kleines Plus im Vormonatsverglich gegeben haben, allerdings zeichne sich für den Versorgungssektor ein kräftiges Plus gegenüber November ab. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden daher mit einer Zunahme der industriellen Erzeugung um 0,6% p.m. rechnen.

Die Rendite 2-jähriger griechischer Staatsanleihen, die vor rund einem Jahr noch bei knapp 10% gelegen habe, sei zuletzt auf 1,20% gesunken. Sie liege damit zwar noch knapp 180 Basispunkte über der Rendite 2-jähriger deutscher Staatsanleihen, allerdings gut 60 Basispunkte unter der Rendite 2-jähriger US-Staatsanleihen. Das Risiko eines Zahlungsausfalls Griechenlands habe sich in den Augen der Marktteilnehmer innerhalb der letzten zwölf Monate offenbar dramatisch reduziert.

Deutschland plane für heute die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001102432, WKN: 110243) mit Fälligkeit im August 2048. Das mit einem Kupon von 1,25% ausgestattete Papier habe zuletzt bei 1,30% rentiert. Mit der Emission sollten bis zu EUR 1,5 Mrd. aufgenommen werden.

Portugal plane für heute die Begebung von 6- bzw. 12-monatigen Schatzanweisungen. Es sollten zwischen EUR 1,5 Mrd. und 1,75 Mrd. aufgenommen werden. (17.01.2018/alc/a/a)





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