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Das Ringen ums Optimum - Aktien vs. Anleihen
26.11.25 10:00
MFS Investment Management
Boston (www.anleihencheck.de) - Es spricht aktuell viel für Anleihen, so Benoit Anne, Anleihe-Experte bei MFS Investment Management.
So liege zum Beispiel die Gewinnrendite des S&P unter der von US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Die Aktienrisikoprämie sei negativ - selbst wenn man die Renditen von US-Staatsanleihen anstelle von US-Investment-Grade-Anleihen heranziehe. Aber für Aktien gebe es ebenfalls gute Argumente.
MFS Investment Management werde oft gefragt: Gewichte MFS Investment Management Anleihen oder Aktien stärker in seinem Multi-Asset-Portfolio? Darauf gebe es keine eindeutige Antwort. Denn die Entscheidung hänge nicht nur von den Investmentzielen der Anleger ab, sondern auch davon, was genau man betrachte. Die Argumente für Anleihen würden sich in der Regel um Risikomanagement und Bewertungen drehen. Angesichts des höheren Marktrisikos auf der Aktienseite sei es sinnvoll, sich eher auf festverzinsliche Wertpapiere zu konzentrieren, um die Volatilität und das Gesamtrisiko des Portfolios zu steuern.
Darüber hinaus spreche derzeit auch die relative Bewertung für Anleihen. Wie erwähnt, sei die Gewinnrendite des S&P derzeit schwächer als die von US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Selbst wenn man die Renditen von US-Staatsanleihen anstelle von US-Investment-Grade-Anleihen heranziehe, sei die Aktienrisikoprämie negativ.
Gleichzeitig spreche Vieles für ein Investment in Aktien. Insbesondere das makroökonomische Umfeld bleibe für risikoreiche Anlagen günstig, da sich die US-Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig zeige. Außerdem könnte der mit KI verbundene technologische Fortschritt durchaus zu einem kleinen Produktivitätswunder führen. Und das begünstige letztlich ein Engagement in Wachstumswerte auf längere Sicht. Schließlich gebe es über die relative Überbewertung von Mega-Cap-Technologiewerten hinaus viele andere attraktive Chancen in einigen Segmenten des breiteren Marktes.
Letztendlich gehe es natürlich nicht um Aktien oder Anleihen, sondern um beides, da jede dieser Anlageklassen in Multi-Asset-Portfolios ihren Zweck erfülle. (26.11.2025/alc/a/a)
So liege zum Beispiel die Gewinnrendite des S&P unter der von US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Die Aktienrisikoprämie sei negativ - selbst wenn man die Renditen von US-Staatsanleihen anstelle von US-Investment-Grade-Anleihen heranziehe. Aber für Aktien gebe es ebenfalls gute Argumente.
Darüber hinaus spreche derzeit auch die relative Bewertung für Anleihen. Wie erwähnt, sei die Gewinnrendite des S&P derzeit schwächer als die von US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Selbst wenn man die Renditen von US-Staatsanleihen anstelle von US-Investment-Grade-Anleihen heranziehe, sei die Aktienrisikoprämie negativ.
Gleichzeitig spreche Vieles für ein Investment in Aktien. Insbesondere das makroökonomische Umfeld bleibe für risikoreiche Anlagen günstig, da sich die US-Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig zeige. Außerdem könnte der mit KI verbundene technologische Fortschritt durchaus zu einem kleinen Produktivitätswunder führen. Und das begünstige letztlich ein Engagement in Wachstumswerte auf längere Sicht. Schließlich gebe es über die relative Überbewertung von Mega-Cap-Technologiewerten hinaus viele andere attraktive Chancen in einigen Segmenten des breiteren Marktes.
Letztendlich gehe es natürlich nicht um Aktien oder Anleihen, sondern um beides, da jede dieser Anlageklassen in Multi-Asset-Portfolios ihren Zweck erfülle. (26.11.2025/alc/a/a)


