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Riksbank auf Kurs - Zinsanhebung dennoch fraglich
18.06.19 11:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Inflationsdaten in Schweden überraschten zuletzt und unterstützten damit zugleich den Kurs der Riksbank, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Mit einer Teuerungsrate von 2,1 Prozent sei der Wert für Mai etwas höher als vom Markt erwartet gewesen. Damit befinde sich die Inflation aber im Einklang mit der von der Riksbank erwarteten Entwicklung und bestätige somit die Einschätzung der Währungshüter, die gegen Ende des Jahres eine Leitzinsanhebung planen würden. Allerdings scheine die Zentralbank mit dieser Einschätzung relativ allein zu sein. Am Markt rechne jedenfalls die große Mehrheit der Analysten mit keinem weiteren Zinsschritt mehr für dieses Jahr. Dies sei vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen rund um den US-Handelsstreit und der damit verbundenen Sorgen um die weltweite Konjunktur nachvollziehbar. Global sei eher ein Trend zu einer Lockerung der Geldpolitik erkennbar. Ob die schwedische Notenbank vor diesem Hintergrund dennoch an der geplanten Zinserhöhung festhalten werde, erscheine fraglich. Der Kurs der Schwedischen Krone habe die Inflationszahlen jedenfalls positiv aufgenommen. Die Krone habe gegenüber dem Euro rund 0,7 Prozent aufwerten können. (18.06.2019/alc/a/a)
Mit einer Teuerungsrate von 2,1 Prozent sei der Wert für Mai etwas höher als vom Markt erwartet gewesen. Damit befinde sich die Inflation aber im Einklang mit der von der Riksbank erwarteten Entwicklung und bestätige somit die Einschätzung der Währungshüter, die gegen Ende des Jahres eine Leitzinsanhebung planen würden. Allerdings scheine die Zentralbank mit dieser Einschätzung relativ allein zu sein. Am Markt rechne jedenfalls die große Mehrheit der Analysten mit keinem weiteren Zinsschritt mehr für dieses Jahr. Dies sei vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen rund um den US-Handelsstreit und der damit verbundenen Sorgen um die weltweite Konjunktur nachvollziehbar. Global sei eher ein Trend zu einer Lockerung der Geldpolitik erkennbar. Ob die schwedische Notenbank vor diesem Hintergrund dennoch an der geplanten Zinserhöhung festhalten werde, erscheine fraglich. Der Kurs der Schwedischen Krone habe die Inflationszahlen jedenfalls positiv aufgenommen. Die Krone habe gegenüber dem Euro rund 0,7 Prozent aufwerten können. (18.06.2019/alc/a/a)


