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Rentenmarkt aufgrund der EZB-Entscheidungen großen Schwankungen ausgesetzt
22.07.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Einige Unsicherheitsfaktoren sind inzwischen vom Tisch, so die Analysten der Helaba.
Die EZB habe die Leitzinswende eingeleitet und Einzelheiten zum Anti-Fragmentierungsinstrument veröffentlicht. Durch Nord Stream 1 fließe Gas - wenn auch nicht so viel wie erhofft. Allerdings werde es in Italien Neuwahlen geben und Entspannungssignale bezüglich des Ukraine-Kriegs seien leider nicht zu empfangen. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die Risikobereitschaft zunächst in Grenzen halten.
Der Rentenmarkt sei aufgrund der EZB-Entscheidungen großen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Anfängliche massive Verluste hätten Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit im Hoch bei 1,37% rentieren lassen. Anschließend sei es wieder abwärts Richtung 1,20% gegangen. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die Unterstützungen in Form der 21- und 55-Tagelinien nur kurzzeitig unterschritten. Durch die hohe Volatilität würden die Indikatoren derzeit uneinheitliche Signale liefern. Der nächste Widerstand liege am letzten Impulshoch bei 153,80. Unterstützungen seien im Bereich von 150,30 zu finden.
Das von der EZB in Aussicht gestellte Anti-Fragmentierungsinstrument (TPI) habe Marktteilnehmer noch nicht überzeugen können und so sei es zu einer fortgesetzten Ausweitung der Peripheriespreads gekommen. Italienische Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen zeitweise 245 Bp. höher rentiert. Dazu würden auch die Ende September anstehenden Neuwahlen in Italien beitragen. Das TPI solle letztlich bei einer politisch oder selbst verschuldeten Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen nicht zum Einsatz kommen. (22.07.2022/alc/a/a)
Die EZB habe die Leitzinswende eingeleitet und Einzelheiten zum Anti-Fragmentierungsinstrument veröffentlicht. Durch Nord Stream 1 fließe Gas - wenn auch nicht so viel wie erhofft. Allerdings werde es in Italien Neuwahlen geben und Entspannungssignale bezüglich des Ukraine-Kriegs seien leider nicht zu empfangen. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die Risikobereitschaft zunächst in Grenzen halten.
Der Rentenmarkt sei aufgrund der EZB-Entscheidungen großen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Anfängliche massive Verluste hätten Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit im Hoch bei 1,37% rentieren lassen. Anschließend sei es wieder abwärts Richtung 1,20% gegangen. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die Unterstützungen in Form der 21- und 55-Tagelinien nur kurzzeitig unterschritten. Durch die hohe Volatilität würden die Indikatoren derzeit uneinheitliche Signale liefern. Der nächste Widerstand liege am letzten Impulshoch bei 153,80. Unterstützungen seien im Bereich von 150,30 zu finden.
Das von der EZB in Aussicht gestellte Anti-Fragmentierungsinstrument (TPI) habe Marktteilnehmer noch nicht überzeugen können und so sei es zu einer fortgesetzten Ausweitung der Peripheriespreads gekommen. Italienische Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen zeitweise 245 Bp. höher rentiert. Dazu würden auch die Ende September anstehenden Neuwahlen in Italien beitragen. Das TPI solle letztlich bei einer politisch oder selbst verschuldeten Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen nicht zum Einsatz kommen. (22.07.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


