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Rentenmarkt auf und ab
02.03.12 09:51
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Gestern stiegen die 10J US-Treasuries um 3 BP, die Bunds folgten mit einem Anstieg um 5 BP, der aber im späten Future-Handel wieder reduziert wurde, so die Analysten der BayernLB.
Das Auf und Ab am Rentenmarkt gestern sei durch gegensätzliche Signale aus den USA getrieben worden. Schwache Konsumausgaben und private Einnahmen seien durch einen Rückgang im ISM-Index um knapp 2 Punkte getoppt worden, während ein Anstieg erwartet worden sei. Überraschenderweise sei dieser Hauptindikator der US-Konjunktur fast ignoriert worden und alle hätten sich auf im Trend weiter positiven wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fokussiert (die Monatsdaten würden erst nächsten Freitag veröffentlicht). Die Arbeitsmarktdaten seien allerdings ein nachlaufender Indikator. Insofern würden die Analysten die Marktreaktion für falsch halten. Am späten Abend habe der starke Anstieg der monatlichen US-Autoabsatzzahlen aber die verbesserte Arbeitsmarktsituation und das daraus resultierende Konsumentenvertrauen bestätigt.
Auch wenn gestern die ISDA entschieden habe, dass die Bevorzugung der EZB bei dem Umtauschangebot Griechenlands kein CDS-Trigger darstelle, so könne dieser doch durch das Ziehen der CAC-Klausel seitens Griechenlands noch Ende nächster, Anfang Übernächster Woche ausgelöst werden. Die Spread-Einengung der Non-Bunds (Italien, Spanien, Frankreich etc.) habe sich ungeachtet dessen fortgesetzt. Portugal könne aber weiterhin nicht direkt vom LTRO profitieren.
Die Einzelhandelsumsätze im Euroraum würden nach dem Rückgang im Dezember im Januar leicht steigen. Stärker beachtet würden aber wohl die Erzeugerpreise, die im Januar noch einen Rückgang der Jahresraten ausweisen würden, bevor dann der starke Ölpreisanstieg im Februar diesen Trend stoppen sollte.
Bernanke habe in der Anhörung vor dem Senat auf die Erfolge von QE2 seit November 2010 verwiesen. Die Risiken wie eine Abwertung des USD und eine höhere Inflation wären ausgeblieben. Der Arbeitsmarkt habe sich verbessert, bleibe aber unbefriedigend. Die FED werde also weiter ihren sehr expansiven Kurs fahren. (02.03.2012/alc/a/a)
Das Auf und Ab am Rentenmarkt gestern sei durch gegensätzliche Signale aus den USA getrieben worden. Schwache Konsumausgaben und private Einnahmen seien durch einen Rückgang im ISM-Index um knapp 2 Punkte getoppt worden, während ein Anstieg erwartet worden sei. Überraschenderweise sei dieser Hauptindikator der US-Konjunktur fast ignoriert worden und alle hätten sich auf im Trend weiter positiven wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fokussiert (die Monatsdaten würden erst nächsten Freitag veröffentlicht). Die Arbeitsmarktdaten seien allerdings ein nachlaufender Indikator. Insofern würden die Analysten die Marktreaktion für falsch halten. Am späten Abend habe der starke Anstieg der monatlichen US-Autoabsatzzahlen aber die verbesserte Arbeitsmarktsituation und das daraus resultierende Konsumentenvertrauen bestätigt.
Die Einzelhandelsumsätze im Euroraum würden nach dem Rückgang im Dezember im Januar leicht steigen. Stärker beachtet würden aber wohl die Erzeugerpreise, die im Januar noch einen Rückgang der Jahresraten ausweisen würden, bevor dann der starke Ölpreisanstieg im Februar diesen Trend stoppen sollte.
Bernanke habe in der Anhörung vor dem Senat auf die Erfolge von QE2 seit November 2010 verwiesen. Die Risiken wie eine Abwertung des USD und eine höhere Inflation wären ausgeblieben. Der Arbeitsmarkt habe sich verbessert, bleibe aber unbefriedigend. Die FED werde also weiter ihren sehr expansiven Kurs fahren. (02.03.2012/alc/a/a)


