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Rentenmarkt: Zwischen Safe-Haven-Nachfrage und Zinsangst
01.03.22 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Handelsgeschehen wird weiterhin von den Ereignissen in der Ukraine dominiert und in dem von Verunsicherung geprägten Umfeld ist weiterhin Vorsicht angesagt, denn die Volatilität dürfte erhöht bleiben, so die Analysten der Helaba.
Von einer Beruhigung der Lage könne bislang trotz der ersten Gespräche zwischen den Kriegsparteien noch nicht gesprochen werden.
Der Rentenmarkt bewege sich zwischen der unterstützenden Safe-Haven-Nachfrage und der sich nochmals zuspitzenden Inflationsproblematik, die ein Gegensteuern der Notenbanken erfordere, was latent belaste. Noch immer seien die Zinserhöhungserwartungen ausgeprägt - ungeachtet der leichten Rückgänge in den letzten Tagen. Es seien die veränderten Inflationsprognosen, die sich aufgrund der gestiegenen Risikoprämien bei Rohöl- und Erdgaspreisen ergeben würden, die die Zentralbanker ins Schwitzen bringen würden. Je länger die Risikoprämien so hoch seien, desto größer würden die Folgen für Konsum und Gesamtwirtschaft sein. Aber auch die nun beschlossene Aufrüstung der Bundeswehr werde mittelfristig wohl eher renditetreibend wirken.
Die Gewinne des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), die zum Handelsauftakt generiert worden seien, hätten im weiteren Verlauf noch ausgebaut werden können. Auffällig sei, dass es dem Future nicht mehr gelungen sei, das Hoch bei 168,01 zu überwinden. Indikatorenseitig helle sich das Bild auf. So steige der MACD oberhalb der Signallinie und der DMI habe ein Kaufsignal gegeben. Die Stochastik tendiere in der neutralen Zone aufwärts. Unterstützungen würden die Analysten bei 165,87 und 165,16, den jüngeren Tiefs sehen. Widerstände würden sich bei 168,01 und 168,50 zeigen. (01.03.2022/alc/a/a)
Von einer Beruhigung der Lage könne bislang trotz der ersten Gespräche zwischen den Kriegsparteien noch nicht gesprochen werden.
Der Rentenmarkt bewege sich zwischen der unterstützenden Safe-Haven-Nachfrage und der sich nochmals zuspitzenden Inflationsproblematik, die ein Gegensteuern der Notenbanken erfordere, was latent belaste. Noch immer seien die Zinserhöhungserwartungen ausgeprägt - ungeachtet der leichten Rückgänge in den letzten Tagen. Es seien die veränderten Inflationsprognosen, die sich aufgrund der gestiegenen Risikoprämien bei Rohöl- und Erdgaspreisen ergeben würden, die die Zentralbanker ins Schwitzen bringen würden. Je länger die Risikoprämien so hoch seien, desto größer würden die Folgen für Konsum und Gesamtwirtschaft sein. Aber auch die nun beschlossene Aufrüstung der Bundeswehr werde mittelfristig wohl eher renditetreibend wirken.
Die Gewinne des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), die zum Handelsauftakt generiert worden seien, hätten im weiteren Verlauf noch ausgebaut werden können. Auffällig sei, dass es dem Future nicht mehr gelungen sei, das Hoch bei 168,01 zu überwinden. Indikatorenseitig helle sich das Bild auf. So steige der MACD oberhalb der Signallinie und der DMI habe ein Kaufsignal gegeben. Die Stochastik tendiere in der neutralen Zone aufwärts. Unterstützungen würden die Analysten bei 165,87 und 165,16, den jüngeren Tiefs sehen. Widerstände würden sich bei 168,01 und 168,50 zeigen. (01.03.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5028 € | 125,717 € | -0,2142 € | -0,17% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


