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Rentenmarkt: Zinssorgen präsent
17.08.23 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Handelsgeschehen verlief gestern, im Vorfeld des FOMC-Sitzungsprotokolls, in vergleichsweise ruhigen Bahnen, so die Analysten der Helaba.
Zwar hätten sich die Rentenmärkte gut behaupten können, ebenso wie der Aktienmarkt, eine echte Umkehr der Situation sei aber nicht eingetreten, zumal die Kurse am späten Abend und in der Nacht wieder unter Druck geraten seien. Dies gelte auch für den Euro.
Der für den Rentenmarkt richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich oberhalb des jüngsten Tiefs (130,14) halten können und mithin sei noch kein neues Kontrakttief markiert worden. Entwarnung könne aber nicht gegeben werden. Zum einen sei die Lage der quantitativen Indikatoren weiterhin als belastend einzustufen, zum anderen würden die Zinsrisiken präsent bleiben. Dies gelte insbesondere dann, wenn das überfällige Schwächesignal am US-Arbeitsmarkt erneut ausbleibe.
Bei den EWU-Peripheriespreads sei es zuletzt zu einer leichten Ausweitungstendenz gekommen, nachdem in der Vorwoche die Spreadtiefs aus dem Juli nicht mehr hätten unterschritten werden können. 10-jährige BTPs würden Aufschläge gegenüber Bunds von 169 BP aufweisen nach einem Tief bei 160 in der Vorwoche. SPGBs lägen 104 BP über Bunds nach zuletzt 100. Sorgen vor einer länger anhaltend straffen Geldpolitik seien dafür verantwortlich gemacht worden. (17.08.2023/alc/a/a)
Zwar hätten sich die Rentenmärkte gut behaupten können, ebenso wie der Aktienmarkt, eine echte Umkehr der Situation sei aber nicht eingetreten, zumal die Kurse am späten Abend und in der Nacht wieder unter Druck geraten seien. Dies gelte auch für den Euro.
Der für den Rentenmarkt richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich oberhalb des jüngsten Tiefs (130,14) halten können und mithin sei noch kein neues Kontrakttief markiert worden. Entwarnung könne aber nicht gegeben werden. Zum einen sei die Lage der quantitativen Indikatoren weiterhin als belastend einzustufen, zum anderen würden die Zinsrisiken präsent bleiben. Dies gelte insbesondere dann, wenn das überfällige Schwächesignal am US-Arbeitsmarkt erneut ausbleibe.
Bei den EWU-Peripheriespreads sei es zuletzt zu einer leichten Ausweitungstendenz gekommen, nachdem in der Vorwoche die Spreadtiefs aus dem Juli nicht mehr hätten unterschritten werden können. 10-jährige BTPs würden Aufschläge gegenüber Bunds von 169 BP aufweisen nach einem Tief bei 160 in der Vorwoche. SPGBs lägen 104 BP über Bunds nach zuletzt 100. Sorgen vor einer länger anhaltend straffen Geldpolitik seien dafür verantwortlich gemacht worden. (17.08.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3462 € | 125,3577 € | -0,0115 € | -0,01% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


