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Rentenmarkt: Zinssorgen belasten
08.08.22 08:49
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht in den USA hat die Markterwartungen übertroffen, so die Analysten der Helaba.
Zu einer Stimmungserholung habe er aber nicht beigetragen. Der Druck auf die FED sei hoch, das Leitzinsband weiter zu erhöhen. Es sei zu einer Forcierung der Zinserwartungen gekommen, die wiederum Rezessionssorgen schüren würden. Zum Ende dieses Jahres werde ein Leitzins von etwa 3,60% eskomptiert, im Vergleich zu 3,40% im Vorfeld des Arbeitsmarktberichts.
An den Rentenmärkten sei die Volatilität weiterhin sehr hoch. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe eine Schwankungsbreite von etwa 250 Ticks aufgewiesen. Trotz der massiven Verluste im Nachgang des Arbeitsmarktberichts sei der Aufwärtsimpuls zwar noch intakt, allerdings würden die Indikatoren im Tageschart auf eine nachlassende Schwungkraft schließen lassen. Skeptisch stimme vor allem das Verkaufssignal des MACD, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturausdehnung erhöht sei.
Auffällig sei die fortgesetzte Verflachung der Bundkurve. Der Renditespread zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen habe zwischenzeitlich bei 45 BP gelegen. Dies sei das niedrigste Niveau seit Ende 2021. In den USA habe sich die Inversion der Kurve noch verstärkt und bei unter Minus 40 BP (10/2-Spread) ein neues 22-Jahrestief markiert. (08.08.2022/alc/a/a)
Zu einer Stimmungserholung habe er aber nicht beigetragen. Der Druck auf die FED sei hoch, das Leitzinsband weiter zu erhöhen. Es sei zu einer Forcierung der Zinserwartungen gekommen, die wiederum Rezessionssorgen schüren würden. Zum Ende dieses Jahres werde ein Leitzins von etwa 3,60% eskomptiert, im Vergleich zu 3,40% im Vorfeld des Arbeitsmarktberichts.
An den Rentenmärkten sei die Volatilität weiterhin sehr hoch. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe eine Schwankungsbreite von etwa 250 Ticks aufgewiesen. Trotz der massiven Verluste im Nachgang des Arbeitsmarktberichts sei der Aufwärtsimpuls zwar noch intakt, allerdings würden die Indikatoren im Tageschart auf eine nachlassende Schwungkraft schließen lassen. Skeptisch stimme vor allem das Verkaufssignal des MACD, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturausdehnung erhöht sei.
Auffällig sei die fortgesetzte Verflachung der Bundkurve. Der Renditespread zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen habe zwischenzeitlich bei 45 BP gelegen. Dies sei das niedrigste Niveau seit Ende 2021. In den USA habe sich die Inversion der Kurve noch verstärkt und bei unter Minus 40 BP (10/2-Spread) ein neues 22-Jahrestief markiert. (08.08.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


