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Rentenmarkt: Zinssorgen
28.06.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen bezüglich der Europäischen Zentralbank sind zuletzt gestiegen, was wohl damit zu erklären ist, dass sich die EZB-Vertreter auf dem Forum in Sintra aufgrund der hartnäckig hohen Inflation für weitere Zinserhöhungen aussprechen, so die Analysten der Helaba.
Marktteilnehmer würden sich aber Sorgen vor einer Übersteuerung machen und entsprechend habe die Inversion der Bundkurve neue Extremwerte angenommen. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen sei unter -85 Basispunkte gesunken.
Am Rentenmarkt sei es zu Kursverlusten gekommen und so scheine sich beim richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) die übergeordnete Seitwärtsphase fortzusetzen. Zwar seien die Indikatoren teilweise noch positiv zu werten, der extrem niedrige und weiter sinkende ADX mahne aber zur Vorsicht. Mit einem erneuten Anstieg und Test des Zwischenhochs bei 135,85 sei wohl nicht mehr zu rechnen. Vielmehr laufe ein Test der 55- und der 21-Tagelinie bei 134,05 bzw. 133,90.
Bei den Peripheriespreads habe sich die Ausweitungstendenz der letzten Tage fortgesetzt. Allerdings sei das Spreadniveau noch immer gering. So liege die Renditedifferenz zwischen italienischen und deutschen Bonds mit 10-jähriger Laufzeit bei etwa 165 BP, im Vergleich zu zeitweise unter 160 BP vor knapp zwei Wochen. Gegen den Trend entwickele sich der Spread der griechischen Anleihen, der mit den Parlamentswahlen im Trend weiter gesunken sei. Er liege mit unter 120 BP auf dem niedrigsten Niveau seit Oktober 2021. (28.06.2023/alc/a/a)
Marktteilnehmer würden sich aber Sorgen vor einer Übersteuerung machen und entsprechend habe die Inversion der Bundkurve neue Extremwerte angenommen. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen sei unter -85 Basispunkte gesunken.
Am Rentenmarkt sei es zu Kursverlusten gekommen und so scheine sich beim richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) die übergeordnete Seitwärtsphase fortzusetzen. Zwar seien die Indikatoren teilweise noch positiv zu werten, der extrem niedrige und weiter sinkende ADX mahne aber zur Vorsicht. Mit einem erneuten Anstieg und Test des Zwischenhochs bei 135,85 sei wohl nicht mehr zu rechnen. Vielmehr laufe ein Test der 55- und der 21-Tagelinie bei 134,05 bzw. 133,90.
Bei den Peripheriespreads habe sich die Ausweitungstendenz der letzten Tage fortgesetzt. Allerdings sei das Spreadniveau noch immer gering. So liege die Renditedifferenz zwischen italienischen und deutschen Bonds mit 10-jähriger Laufzeit bei etwa 165 BP, im Vergleich zu zeitweise unter 160 BP vor knapp zwei Wochen. Gegen den Trend entwickele sich der Spread der griechischen Anleihen, der mit den Parlamentswahlen im Trend weiter gesunken sei. Er liege mit unter 120 BP auf dem niedrigsten Niveau seit Oktober 2021. (28.06.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5314 € | 125,3577 € | 0,1737 € | +0,14% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


