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Rentenmarkt: Zinssenkungsfantasie auf dem Prüfstand
13.12.23 09:12
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sowohl die besser als erwartet ausgefallene ZEW-Umfrage als auch die nur leicht rückläufige US-Inflation haben im Vorfeld der anstehenden Notenbanksitzungen (FED, EZB, BoE) die Zinserwartungen nicht wesentlich gedämpft, so die Analysten der Helaba.
Noch immer würden Marktteilnehmer darauf spekulieren, dass es bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres zu ersten Zinssenkungen kommen könne. Entsprechende Signale werde es von Notenbankseite vermutlich aber nicht geben, sodass ein gewisses Korrekturpotenzial vorhanden sei. Zudem sollte ein Anstieg der Volatilität nicht überraschen.
In der letzten Zeit hätten die Zinssenkungsfantasien und die rückläufigen Inflationserwartungen zu einem Anstieg der Kurse am Rentenmarkt beigetragen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe in der letzten Woche bei 135,81 ein neues Kontrakthoch markiert. Seit dieser Zeit konsolidiere er darunter. Zwar sei der Aufwärtsimpuls intakt und gestern sei es zu erneuten Kursgewinnen gekommen, allerdings gebe es weiterhin Überkauftsignale, die eine erneute Abschwächung wahrscheinlich machen würden. Auslöser könnten Notenbanksitzungen sein, die die weit gediehenen Zinssenkungserwartungen enttäuschen würden. (13.12.2023/alc/a/a)
Noch immer würden Marktteilnehmer darauf spekulieren, dass es bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres zu ersten Zinssenkungen kommen könne. Entsprechende Signale werde es von Notenbankseite vermutlich aber nicht geben, sodass ein gewisses Korrekturpotenzial vorhanden sei. Zudem sollte ein Anstieg der Volatilität nicht überraschen.
In der letzten Zeit hätten die Zinssenkungsfantasien und die rückläufigen Inflationserwartungen zu einem Anstieg der Kurse am Rentenmarkt beigetragen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe in der letzten Woche bei 135,81 ein neues Kontrakthoch markiert. Seit dieser Zeit konsolidiere er darunter. Zwar sei der Aufwärtsimpuls intakt und gestern sei es zu erneuten Kursgewinnen gekommen, allerdings gebe es weiterhin Überkauftsignale, die eine erneute Abschwächung wahrscheinlich machen würden. Auslöser könnten Notenbanksitzungen sein, die die weit gediehenen Zinssenkungserwartungen enttäuschen würden. (13.12.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5877 € | 125,5072 € | 0,0805 € | +0,06% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


