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Rentenmarkt: Zinssenkungserwartungen bleiben erhalten
21.03.24 09:05
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Entscheidung der US-Notenbank führte per saldo zu einer Intensivierung der Zinssenkungserwartungen in diesem Jahr, so die Analysten der Helaba.
Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Senkung des US-Leitzinses um 25 Basispunkte per Juni liege wieder höher, bei 84%. Vor allem der unveränderte Median des als angemessen angesehenen Leitzinsniveaus zum Ende dieses Jahres habe dazu beigetragen. Dennoch hätten die Rentenmärkte dies- und jenseits des Atlantiks zwischenzeitlich unter Druck gestanden, weil der eingepreiste Zinspfad 2025 und 2026 flacher geworden sei und die Inflationserwartungen gestiegen seien. Am Ende des volatilen Geschehens habe sich an den 10-jährigen Renditen aber kaum etwas verändert. Der Euro zum US-Dollar habe sich insgesamt unterstützt gezeigt und auch die Aktienmärkte hätten sich solide präsentiert.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei weiterhin von Risiken geprägt, denn noch immer werde der Future in Reichweite zum Impulstief bei 131,23 gehandelt. Zudem stünden die Indikatoren auf Verkauf oder würden sich gen Süden richten. Noch liege aber der ADX unterhalb der Schwelle von 20, was darauf hinweise, dass sich noch keine Stärke der Abwärtsbewegung aufgebaut habe. Vermutlich werde dies erst der Fall sein, wenn es zum nachhaltigen Bruch der oben genannten Marke komme. Eine beschleunigte Abwärtsbewegung sollte dann nicht ausgeschlossen werden und die Marken von 131,00, 130,50 oder 130,00 könnten ins Visier genommen werden. Auf der Oberseite sei die 21-Tagelinie als erste Widerstandsmarke (132,42) relevant. (21.03.2024/alc/a/a)
Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Senkung des US-Leitzinses um 25 Basispunkte per Juni liege wieder höher, bei 84%. Vor allem der unveränderte Median des als angemessen angesehenen Leitzinsniveaus zum Ende dieses Jahres habe dazu beigetragen. Dennoch hätten die Rentenmärkte dies- und jenseits des Atlantiks zwischenzeitlich unter Druck gestanden, weil der eingepreiste Zinspfad 2025 und 2026 flacher geworden sei und die Inflationserwartungen gestiegen seien. Am Ende des volatilen Geschehens habe sich an den 10-jährigen Renditen aber kaum etwas verändert. Der Euro zum US-Dollar habe sich insgesamt unterstützt gezeigt und auch die Aktienmärkte hätten sich solide präsentiert.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei weiterhin von Risiken geprägt, denn noch immer werde der Future in Reichweite zum Impulstief bei 131,23 gehandelt. Zudem stünden die Indikatoren auf Verkauf oder würden sich gen Süden richten. Noch liege aber der ADX unterhalb der Schwelle von 20, was darauf hinweise, dass sich noch keine Stärke der Abwärtsbewegung aufgebaut habe. Vermutlich werde dies erst der Fall sein, wenn es zum nachhaltigen Bruch der oben genannten Marke komme. Eine beschleunigte Abwärtsbewegung sollte dann nicht ausgeschlossen werden und die Marken von 131,00, 130,50 oder 130,00 könnten ins Visier genommen werden. Auf der Oberseite sei die 21-Tagelinie als erste Widerstandsmarke (132,42) relevant. (21.03.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5058 € | 125,5072 € | -0,0014 € | 0,00% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


