Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Zinserwartungen gedämpft
26.06.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen dominieren das Marktgeschehen, auch wenn das Pendel am Freitag in die andere Richtung ausgeschlagen hat, nachdem die Einkaufsmanagerindices in Deutschland, Frankreich und der Eurozone enttäuscht hatten, so die Analysten der Helaba.
Die erhöhte Volatilität komme nicht unerwartet, weil an den Geldmärkten die Zinserhöhungserwartungen bis zuletzt zugenommen hätten, nun aber die konjunkturellen Risiken steigen würden.
Am deutschen Rentenmarkt sei es zu Kursgewinnen gekommen, weil Spekulationen wieder Raum greifen würden, dass die EZB dem Ende des Zinserhöhungszyklus nahegekommen sei. Hawkishe EZB-Kommentare hätten bis zum Freitag einen anderen Eindruck vermittelt und so sei das EZB-Forum in Sintra heute und in den nächsten Tagen genauso im Blick zu behalten wie das ifo Geschäftsklima Deutschland. Dieses sollte heute zumindest nicht für eine neuerliche Forcierung der Zinserhöhungserwartungen sprechen und mithin dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zunächst nicht unter Druck kommen.
Auch technisch habe sich die Situation wieder verbessert, denn sowohl die 21- als auch die 55-Tagelinie hätten zurückerobert werden können und würden bei 134,07 bzw. 133,87 die ersten Unterstützungen darstellen. Übergeordnet herrsche derweil noch immer die Seitwärtsrange vor.
Die Erwartungen, dass die EZB dem Ende der Zinserhöhungen nähergekommen sei, habe die Zinskurve auf -77 BP und damit weiter in die Inversion getrieben. Es sei das tiefste Niveau seit über 30 Jahren. (26.06.2023/alc/a/a)
Die erhöhte Volatilität komme nicht unerwartet, weil an den Geldmärkten die Zinserhöhungserwartungen bis zuletzt zugenommen hätten, nun aber die konjunkturellen Risiken steigen würden.
Auch technisch habe sich die Situation wieder verbessert, denn sowohl die 21- als auch die 55-Tagelinie hätten zurückerobert werden können und würden bei 134,07 bzw. 133,87 die ersten Unterstützungen darstellen. Übergeordnet herrsche derweil noch immer die Seitwärtsrange vor.
Die Erwartungen, dass die EZB dem Ende der Zinserhöhungen nähergekommen sei, habe die Zinskurve auf -77 BP und damit weiter in die Inversion getrieben. Es sei das tiefste Niveau seit über 30 Jahren. (26.06.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5209 € | 125,3577 € | 0,1632 € | +0,13% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


