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Rentenmarkt: Zinsen kennen nur eine Richtung - nach unten
20.08.14 13:21
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Eines haben zurzeit viele Dinge bzw. Ereignisse gemeinsam: Ändert sich etwas, wandelt es sich wenige Tage dahingehend, dass der Ursprungszustand wieder erreicht wird, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Stärkere Kursschwankungen (in der Regel nach unten) aufgrund negativer Nachrichtenlage würden nahezu umgehend nach ein bis zwei Tagen "Gewöhnungszeit" wieder egalisiert. Hart erarbeitete Waffenstillstände würden in steter Regelmäßigkeit zerbröseln, ohne dass sich in den geopolitischen Krisenregionen fundamental etwas ändere.
So befänden sich die Aktienmärkte auf denselben Kursniveaus wie vor den irritierenden Nachrichten einer direkten militärischen Konfrontation, die zu einem schnellen und kräftigen Kursabschwung geführt habe. Einzig die Zinsen auf den Rentenmärkten würden nur eine Richtung kennen - nach unten. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen habe zum ersten Mal knapp unter der 1 Prozent-Marke notiert und ein zweijähriges Bundespapier bringe noch sage und schreibe 0,00 Prozent Nominalzins. Dies unterstreiche die Alternativlosigkeit von Aktien und erkläre die schnelle Erholung nach Unsicherheitsphasen.
Diese Unsicherheitsphasen würden durch nachgebende Konjunkturindikatoren wie in China oder dem stagnierenden Europa geschürt. Im Vergleich zur sehr viel besser laufenden Wirtschaft in den USA unterstütze dies den Trend eines sich abschwächenden Euro. Das vorrangige Ziel des EZB-Präsidenten Draghi sei nach seiner erfolgreichen Rettung des Euro das Zurückführen des Euro-Kurses auf ein Niveau, das die wirtschaftliche Erholung insbesondere der südlichen Euro-Peripheriestaaten stützen könne. Der Zinsabstand zum US-Wirtschaftsraum befördere dies, auch wenn der Realzins (unter Berücksichtigung der Inflation) nur geringfügig höher liege. Die Zinserhöhungserwartung in den USA in Verbindung mit starken Konjunkturdaten sollte den US-Dollar weiter stärken und den Euro-Kurs auf Niveaus zwischen 1,28 und 1,32 US-Dollar drücken. (20.08.2014/alc/a/a)
Stärkere Kursschwankungen (in der Regel nach unten) aufgrund negativer Nachrichtenlage würden nahezu umgehend nach ein bis zwei Tagen "Gewöhnungszeit" wieder egalisiert. Hart erarbeitete Waffenstillstände würden in steter Regelmäßigkeit zerbröseln, ohne dass sich in den geopolitischen Krisenregionen fundamental etwas ändere.
So befänden sich die Aktienmärkte auf denselben Kursniveaus wie vor den irritierenden Nachrichten einer direkten militärischen Konfrontation, die zu einem schnellen und kräftigen Kursabschwung geführt habe. Einzig die Zinsen auf den Rentenmärkten würden nur eine Richtung kennen - nach unten. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen habe zum ersten Mal knapp unter der 1 Prozent-Marke notiert und ein zweijähriges Bundespapier bringe noch sage und schreibe 0,00 Prozent Nominalzins. Dies unterstreiche die Alternativlosigkeit von Aktien und erkläre die schnelle Erholung nach Unsicherheitsphasen.
Diese Unsicherheitsphasen würden durch nachgebende Konjunkturindikatoren wie in China oder dem stagnierenden Europa geschürt. Im Vergleich zur sehr viel besser laufenden Wirtschaft in den USA unterstütze dies den Trend eines sich abschwächenden Euro. Das vorrangige Ziel des EZB-Präsidenten Draghi sei nach seiner erfolgreichen Rettung des Euro das Zurückführen des Euro-Kurses auf ein Niveau, das die wirtschaftliche Erholung insbesondere der südlichen Euro-Peripheriestaaten stützen könne. Der Zinsabstand zum US-Wirtschaftsraum befördere dies, auch wenn der Realzins (unter Berücksichtigung der Inflation) nur geringfügig höher liege. Die Zinserhöhungserwartung in den USA in Verbindung mit starken Konjunkturdaten sollte den US-Dollar weiter stärken und den Euro-Kurs auf Niveaus zwischen 1,28 und 1,32 US-Dollar drücken. (20.08.2014/alc/a/a)


