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Rentenmarkt: Zinsausblick belastet
09.09.22 10:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Leitzinsen um 75 BP zu erhöhen und weitere Maßnahmen, allerdings in Abhängigkeit der Datenlage, vornehmen zu wollen, hat den Rentenmarkt belastet, so die Analysten der Helaba.
Die im Vorfeld der Ratssitzung erzielten Kursgewinne seien abgegeben worden. Am Aktienmarkt sei es nach einem volatilen Handelstag zu leichten Kursverlusten gekommen und der Euro habe vom deutlichen Zinsschritt letztlich profitieren können.
Die Fokussierung der EZB auf die Inflationsbekämpfung habe den Trend zum Renditeanstieg beschleunigt. Auffällig sei der Rückgang der EWU-Peripheriespreads, obwohl es keine Neuigkeiten zum Transmission Protection Instrument gebe. Offensichtlich wollten sich die Währungshüter bedeckt halten in der Hoffnung, dass Marktteilnehmer die Schmerzgrenze der EZB nicht austesten würden.
Mit Blick auf den Dezember-Kontrakt des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei darauf hingewiesen, dass die Unterstützung im Bereich 144,20 nach mehrfachen Tests unterschritten worden sei. Damit seien Hoffnungen auf eine Bodenbildung zunichtegemacht, zumal vonseiten der technischen Indikatoren noch keine Entwarnung gegeben werden könne. (09.09.2022/alc/a/a)
Die im Vorfeld der Ratssitzung erzielten Kursgewinne seien abgegeben worden. Am Aktienmarkt sei es nach einem volatilen Handelstag zu leichten Kursverlusten gekommen und der Euro habe vom deutlichen Zinsschritt letztlich profitieren können.
Die Fokussierung der EZB auf die Inflationsbekämpfung habe den Trend zum Renditeanstieg beschleunigt. Auffällig sei der Rückgang der EWU-Peripheriespreads, obwohl es keine Neuigkeiten zum Transmission Protection Instrument gebe. Offensichtlich wollten sich die Währungshüter bedeckt halten in der Hoffnung, dass Marktteilnehmer die Schmerzgrenze der EZB nicht austesten würden.
Mit Blick auf den Dezember-Kontrakt des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei darauf hingewiesen, dass die Unterstützung im Bereich 144,20 nach mehrfachen Tests unterschritten worden sei. Damit seien Hoffnungen auf eine Bodenbildung zunichtegemacht, zumal vonseiten der technischen Indikatoren noch keine Entwarnung gegeben werden könne. (09.09.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


