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Rentenmarkt: Von Tief zu Tief
24.10.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Akteure an den Finanzmärkten nehmen zwar die zunehmend vorsichtiger werdenden Zentralbankkommentare zur Kenntnis, eine echte Entlastung für das Marktgeschehen stellt dies aber nicht dar, so die Analysten der Helaba.
Zum einen dürfte an den kurzfristigen Zinserwartungen kaum noch gerüttelt werden, zum anderen werde nicht nur in der Eurozone über eine mengenmäßige Straffung nach dem Vorbild der US-FED gesprochen. Zudem stünden die Risikoassets unter dem Damoklesschwert einer Rezession oder zumindest einer konjunkturellen Abkühlung.
An den Rentenmärkten paare sich dies alles mit den vorhandenen Inflationssorgen und der Erwartung steigender Emissionen seitens der europäischen Regierungen, allen voran der deutschen. Auch technisch sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) angeschlagen, nachdem am Freitag erneut ein Kontrakttief (134,02) markiert worden sei. Der Abwärtstrend sei intakt, auch wenn der ADX bei bestehendem DMI-Verkaufssignal leicht nachgebe. Zwar seien die Oszillatoren wieder gen Norden gerichtet, klare Hinweise auf eine Bodenbildung oder gar Trendwende gebe es aber nicht. Die 138,2%-Projektion der Kursverluste von Anfang August bis Ende September sei erst bei 127,36 zu lokalisieren. (24.10.2022/alc/a/a)
Zum einen dürfte an den kurzfristigen Zinserwartungen kaum noch gerüttelt werden, zum anderen werde nicht nur in der Eurozone über eine mengenmäßige Straffung nach dem Vorbild der US-FED gesprochen. Zudem stünden die Risikoassets unter dem Damoklesschwert einer Rezession oder zumindest einer konjunkturellen Abkühlung.
An den Rentenmärkten paare sich dies alles mit den vorhandenen Inflationssorgen und der Erwartung steigender Emissionen seitens der europäischen Regierungen, allen voran der deutschen. Auch technisch sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) angeschlagen, nachdem am Freitag erneut ein Kontrakttief (134,02) markiert worden sei. Der Abwärtstrend sei intakt, auch wenn der ADX bei bestehendem DMI-Verkaufssignal leicht nachgebe. Zwar seien die Oszillatoren wieder gen Norden gerichtet, klare Hinweise auf eine Bodenbildung oder gar Trendwende gebe es aber nicht. Die 138,2%-Projektion der Kursverluste von Anfang August bis Ende September sei erst bei 127,36 zu lokalisieren. (24.10.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


