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Rentenmarkt: Volatil aufwärts
07.07.22 09:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikoaversion ist zuletzt zwar nicht größer geworden, die nervöse Grundstimmung setzt sich aber fort, so die Analysten der Helaba.
Inflations- und Konjunktursorgen würden das Geschehen an den Finanzmärkten dominieren und zudem scheine mehr und mehr eine Gaskrise in Deutschland und Europa in die Kurse eingearbeitet zu werden. Dies dürfte ein Grund für die jüngste Schwäche des Euros sein, während deutsche Staatsanleihen als Sicherheit gefragt seien.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei unter großen Schwankungen zunächst weiter gestiegen und mit Überschreiten der 55-Tagelinie, die heute bei 150,90 verlaufe, habe sich das Bild aufgehellt. Der kurzfristige, seit Mitte Juni existierende Aufwärtstrend sei intakt. MACD und Stochastik seien im Kauf, das Kursmomentum steige und der rückläufige ADX sei wohl ein Hinweis darauf, dass der langfristige Abwärtsimpuls keine Kraft mehr besitze.
Rezessionssorgen in den USA würden sich dadurch bemerkbar machen, dass die Renditestrukturkurve invertiere. Der Spread zwischen 10- und 2-jährigen US-Anleihen sei negativ, während die Bundkurve zuletzt eher steiler geworden sei. Hier liege der 10/2-Spread bei etwa 80 BP im Vergleich zu knapp 50 BP Mitte Juni. Die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und der Eurozone seien wohl auch damit zu erklären, dass die FED mit Zinserhöhungen bereits vorgelegt habe, während hierzulande die Renditen am kurzen Ende Platz nach unten hätten. Die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen sei seit Mitte Juni um etwa 1%-Punkt gesunken auf zuletzt 0,35%. (07.07.2022/alc/a/a)
Inflations- und Konjunktursorgen würden das Geschehen an den Finanzmärkten dominieren und zudem scheine mehr und mehr eine Gaskrise in Deutschland und Europa in die Kurse eingearbeitet zu werden. Dies dürfte ein Grund für die jüngste Schwäche des Euros sein, während deutsche Staatsanleihen als Sicherheit gefragt seien.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei unter großen Schwankungen zunächst weiter gestiegen und mit Überschreiten der 55-Tagelinie, die heute bei 150,90 verlaufe, habe sich das Bild aufgehellt. Der kurzfristige, seit Mitte Juni existierende Aufwärtstrend sei intakt. MACD und Stochastik seien im Kauf, das Kursmomentum steige und der rückläufige ADX sei wohl ein Hinweis darauf, dass der langfristige Abwärtsimpuls keine Kraft mehr besitze.
Rezessionssorgen in den USA würden sich dadurch bemerkbar machen, dass die Renditestrukturkurve invertiere. Der Spread zwischen 10- und 2-jährigen US-Anleihen sei negativ, während die Bundkurve zuletzt eher steiler geworden sei. Hier liege der 10/2-Spread bei etwa 80 BP im Vergleich zu knapp 50 BP Mitte Juni. Die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und der Eurozone seien wohl auch damit zu erklären, dass die FED mit Zinserhöhungen bereits vorgelegt habe, während hierzulande die Renditen am kurzen Ende Platz nach unten hätten. Die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen sei seit Mitte Juni um etwa 1%-Punkt gesunken auf zuletzt 0,35%. (07.07.2022/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


