Rentenmarkt: Versorger und Baufirmen geben den Ton an


10.07.14 15:57
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Der 8. Juli 2014 wird für das Gros der Deutschen in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Tag bleiben - nicht nur wegen des unglaublichen 7:1-Sieges der deutschen Elf gegen WM-Gastgeber Brasilien, sondern auch weil - rein rechnerisch - seit 1:09 Uhr in der Nacht sich Arbeit wieder lohnt, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) seien von da an für dieses Jahr die Steuern bezahlt und es werde wieder in die eigene Tasche gewirtschaftet.

In Staaten wie Griechenland, Frankreich, Ungarn, Österreich und Belgien dauere es sogar noch länger, während sich die Steuerzahler in Zypern, Malta, Portugal und Irland über eine geringere Belastung freuen würden. Dennoch würden sich in den von Land zu Land unterschiedlichen Terminen die steuerlichen Gegebenheiten widerspiegeln.

Aber auch die Einzahlungen in die Sozialkassen und deren daraus resultierenden Leistungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Somit sei der Steuerzahler-Gedenktag mit Vorsicht zu genießen und nur bedingt aussagekräftig. In Deutschland sei man es gewohnt, die Ausgaben mit entsprechenden Einnahmen gegen zu finanzieren. In anderen Staaten sehe man das anders und versuche seit Jahren die Etatlücken mit neuen Schulden zu schließen.

Begünstigt durch das inzwischen sehr niedrige Zinsniveau schwinde bei vielen Regierungen der Wille zum Sparen. Denn nur die "Dummen" würden sich den günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten verweigern. Gepaart mit Schattenhaushalten und anderen Tricksereien türme sich bereits seit Jahren eine "Monster-Tsunami-Welle" auf, die nicht mehr zu beherrschen sei.

Hiervor warne insbesondere ifo-Chef Hans-Werner Sinn die Euroländer. Denn seines Erachtens sei diese Schuldenlawine nicht mehr zu stoppen. Ob noch jeder Finanzminister Herr seines Staatshaushalts sei, dürfe durchaus bezweifelt werden. Und dass Papier geduldig sei und die im Vertrag von Maastricht festgelegten Kriterien der Staatsverschuldung nie eine wirkliche Hürde dargestellt hätten, sei hinreichend bekannt.

Das Verstecken diverser Ausgaben in Schattenhaushalten scheine inzwischen Usus geworden zu sein, eine nachvollziehbare Transparenz sei offenbar nicht gewünscht. In diesen Fällen würden sich deutsche Politiker nur zu gerne an den Praktiken der Banker orientieren, die analog ihre Bankenrisiken in Bad Banks auslagern würden.

So bahne sich die Schuldenlawine ihren Weg ins Zins-Tal und kein Lawinenrucksack werde echten Schutz bieten können. Sollten hierbei auch noch Lawinenverbauungen wie die Stabilitätsregel abgebaut werden, dann sei das Ende schon bald erreicht. Einen Vorgeschmack darauf würden aktuell die Bürger Bremens erhalten, denn dort habe die rot-grüne Landesregierung am Dienstag eine Haushaltssperre verhängt.

Unter den internationalen Emittenten hätten in dieser Woche Versorger und Bauunternehmen den Ton angegeben.

So habe die Symrise AG, ein Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie, eine 5-jährige Anleihe (ISIN DE000SYM7704 / WKN SYM770) über 500 Mio. EUR mit einem Kupon von 1,75% begeben, die +120 bps über Mid Swap gepreist worden sei. Dies habe einen Emissionskurs von 99,314% und eine Rendite von 1,895% bedeutet.

Der größte indische Öl- und Gasproduzent, die ONGC Videsh Ltd., habe eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS1084958989 / WKN A1ZLZY) über 525 Mio. EUR emittiert. Die Anleihe mit einem Kupon von 2,75% sei bei 99,623% gepreist worden (+180 bps über Mid Swap). Die Emissionsrendite habe 2,81% betragen.

Carrefour, das größte französische Einzelhandelsunternehmen, habe eine 8-jährige Anleihe (ISIN XS1086835979 / WKN A1ZLZL) im Volumen von 1 Mrd. EUR begeben. Gepreist worden sei die Emission +67 bps über Mid Swap, was einen Emissionskurs von 99,292% und bei einem Kupon von 1,75% eine Emissionsrendite von 1,846% ergeben habe.

Das spanische Bauunternehmen Ferrovial habe eine 10-jährige Anleihe (ISIN ES0205032008 / WKN A1ZL2J) mit Fälligkeit 7/2024 und einem Kupon von 2,5% platziert. Gepreist worden sei die 300 Mio. EUR schwere Anleihe bei +113 bps über Mid Swap, was einem Emissionspreis von 99,459% entsprochen habe.

CRH plc, ein weltweit operierender irischer Baustoffhersteller, habe eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS1088129660 / WKN nicht bekannt) mit Fälligkeit 7/2021 platziert. Bei einem Emissionskurs von 99,824% und einem Kupon von 1,75% habe sich ein Spread von +80 bps über Mid Swap ergeben.

Die Sorgen um einen Anteilseigner der portugiesischen Banco Espirito Santo hätten Staatsanleihen des Landes unter Druck gebracht. Die Rendite zehnjähriger Papiere sei um bis zu 25 Basispunkte auf 3,80% gestiegen. Das sei der höchste Stand seit Mitte Mai gewesen.

So hätten Meldungen die Runde gemacht, dass es bei der Holding "Espirito Santo International", die Minderheitsanteile an der Banco Espirito Santo halte, zu Zahlungsverzögerungen bei einem kurzfristigen Schuldtitel gekommen sei. Portugiesische Medien hätten berichtet, einige Kunden seien aufgefordert worden, die kurzfristigen Papiere in Aktien und langfristige Schuldtitel zu tauschen.

So sei der Kurs einer bis 6/2019 laufenden Staatsanleihe (ISIN PTOTEMOE0027 / WKN A0T7AG) auf 110,0% zurückgegangen, nachdem diese vor Monatsfrist noch auf einem Jahreshoch von 112,25% notiert habe. Die zehnjährige portugiesische Staatsanleihe (ISIN PTOTEQOE0015 / WKN A1HKUP) habe sogar auf ca. 115,67% nachgegeben, gegenüber einem Kurs von 120,08% Anfang Juni.

Im Basler Ausschuss für Bankenaufsicht braue sich etwas zusammen, das man in der Kreditwirtschaft nicht gerne hören werde. So würden die Regulierer offenbar ernsthaft darüber nachdenken, dass Staatsanleihen künftig nicht mehr automatisch als risikolos gewertet werden dürften. Sollten diese Überlegungen Wirklichkeit werden, müssten Banken mehr Eigenkapital für das Risiko einer Staatspleite vorhalten und ihre Anlagestrategie überdenken.

Offenbar sehe sich der Basler Ausschuss, der weltweite Standards für die Bankenregulierung setze, zu solchen Überlegungen genötigt, nachdem sich die Hoffnung, die Banken würden von sich aus nach der Euro-Krise die Risiken der Staatsverschuldung strenger bewerten, als reines Wunschdenken entpuppt habe. Die Brisanz solcher Gedankenspiele sei klar: Würde den Staatsanleihen ihr Unbedenklichkeitssiegel entzogen, würden Gläubiger, und das seien vor allem Banken, eine höhere Verzinsung einfordern. Und das wiederum würde die Staatsschuldenberge wachsen lassen.

Die Troika der internationalen Sparkommissare von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) seien wieder in Athen gelandet. Sie würden die Staatsfinanzen zwar nur einer Zwischenprüfung unterziehen, aber der Besuch sei mit Blick auf den in sechs Monaten auslaufenden europäischen Teil des Rettungsprogramms für Griechenland zu sehen. Denn noch sei nicht klar, ob nicht ein weiteres Hilfspaket nötig sein werde.

Sollte die Troika einen positiven Zwischenbericht abliefern, könnte der Weg für eine weitere Milliarde Euro an Hilfsgeldern frei sein, die im Rahmen des 240 Milliarden Euro umfassenden Euro-Rettungsprogramms bereitgestellt worden seien. Die Eurogruppe habe avisiert, den Griechen mit weiterer finanzieller Hilfe unter die Arme zu greifen - vorausgesetzt, es werde ein primärer Haushaltsüberschuss - ohne Zinslasten - erreicht. Dass dies geschafft sei, habe die EU Athen für 2013 inzwischen bestätigt.

Allerdings werde es in den kommenden Monaten um Themen jenseits der Frage eines primären Haushaltsüberschusses gehen. Athen wolle nämlich seinen Schuldendienst neu geregelt wissen - und strebe eine Streckung der Zahlungsfristen sowie eine weitere Senkung der Zinsen an.

Unterdessen habe Griechenland gestern eine Auktion für eine dreijährige Staatsanleihe gestartet. Aus Kostengründen sicherlich nicht nachvollziehbar, aber um Normalität zu signalisieren notwendig.

Mario Dragi wisse sich zu wehren. Im Streit um die Risiken der ultralockeren Geldpolitik für die Finanzstabilität habe der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) betont, dass das Mandat der EZB eindeutig bei der Preisstabilität liege, weshalb Zinserhöhungen derzeit nicht infrage kämen. Den Forderungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), wonach die Notenbanken auch mittels Zinspolitik gegen finanzielle Ungleichgewichte vorgehen sollten, selbst wenn dadurch die Inflation kurzzeitig noch weiter abrutschen sollte, habe er daher eine Absage erteilt.

Gleichzeitig sei in der vergangenen Woche aber wieder deutlich geworden, dass die Ansichten über den möglichen Ankauf von Staatsanleihen innerhalb der EZB auseinander gehen würden. Während Draghi - falls nötig - auch zu diesem Werkzeug greifen würde, sei EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger skeptisch. Ein breit angelegtes Anleihen-Kaufprogramm sollte nach ihrer Einschätzung nur im Fall einer "wirklichen Notlage" wie einer "unmittelbar bevorstehenden Deflation" angewandt werden. Derartige Risiken seien für sie jedoch "weder erkennbar noch rechnen wir damit".

Im Gleichklang mit Draghi verteidige Lautenschläger dagegen die Niedrigzinspolitik der EZB. "Von Enteignung zu sprechen ist übertrieben", habe sie der FAZ mit Blick auf die Folgen für die Sparer gesagt, da die Renditen unter der Inflationsrate lägen. Auch sie streiche wie Draghi die Bedeutung der Preisstabilität als Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaft heraus.

Es gebe derzeit Kommentatoren, die befürchten würden, dass die nächste große Krise durch einen politischen Blackout, also ein schweres politisches Versagen, ausgelöst werden könne. Und dieser könnte in China stattfinden. Man müsse sich klar machen, dass der wirtschaftliche Aufschwung im Reich der Mitte untrennbar mit einer auf Korruption und Vetternwirtschaft basierenden Günstlingswirtschaft der Partei-Elite verbunden sei.

Seit Staatspräsident Xi Jinping nun gegen Korruption vorgehe, habe er damit einen Machtkampf innerhalb der Kommunistischen Partei ausgelöst, der unter anderem zur Ermordung von Ermittlern gegen die Korruption geführt habe. Parallel zum Kampf gegen Korruption versuche Xi Jinping, die chinesische Wirtschaft umzukrempeln und Hemmnisse zu beseitigen. Da gäbe es noch viel zu tun. So fordere etwa die deutsche Wirtschaft nicht umsonst die Abschaffung des Joint-Venture-Zwangs, wenn es um Investitionen in China gehe.

Der wirtschaftliche Umbau aber gefährde die Pfründe, die eine Gruppe von Günstlingen nicht freiwillig räumen wolle. Das wiederum sorge für eine Zerreißprobe innerhalb der Partei. Und wenn man dann noch bedenke, dass China mit einer Immobilienblase und einem angeschlagenen Bankensystem - beides mitverursacht durch Korruption - konfrontiert sei, werde klar, wie sehr der weitere Kurs des Reichs der Mitte einem Ritt auf der Rasierklinge gleiche. Dies sei die Situation, in der es schnell zu einem politischen Blackout kommen könne.

Jeder Aufwärtstrend werde von Korrekturen begleitet und eine solche habe das Rentenbarometer am vergangenen Donnerstag erleben dürfen. Allerdings sei der Aufwärtstrend nicht zerstört, sondern sogar bestätigt worden. Der Effekt erinnere oftmals an den Bau eines Hochhauses. Auch dort sei es notwendig, dass das Fundament tragfähig sei und somit als Basis für ein Vordringen in luftige Höhen diene.

Im Umfeld politischer Krisen (u.a. Ukraine, Naher Osten) und einer Geldpolitik der Europäischen Notenbank sei es nicht verwunderlich, dass immer wieder neue Höchststände erreicht würden. Ein erneuter Test der bisherigen Tiefststände der zehnjährigen Rendite bei Anleihen der Bundesrepublik Deutschland (1,13%) sei also nur noch eine Frage der Zeit und sollte den Kurs des Euro-Bund-Future in den Bereich von 148,00% vorstoßen lassen.

Es scheine zum Selbstläufer zu werden, denn bevor Gelder zum Nulltarif oder sogar mit einer negativen Verzinsung angelegt würden, würden die unterschiedlichsten Investoren überschüssige Liquidität in den Benchmarkanleihen der Bundesrepublik Deutschland anlegen und somit tendenziell weiter steigende Kurse bescheren.

Eine Trendwende werde erst dann eintreten, wenn mit dem billigen Geld der EZB an anderen Märkten höhere Renditen zu erzielen seien und Tauschoperationen Bunds/T-Bonds oder Bunds/Gilts vor dem Hintergrund einer Zinserhöhung in England oder den USA neue Nahrung erhalten würden.

Am gestrigen Mittwoch habe Griechenland die Begebung einer dreijährigen Staatsanleihe angekündigt. Angestrebt würden ein Volumen von ca. 3 Mrd. EUR und eine Emissionsrendite von ca. 3,5%. Im Zuge der jüngsten Beschlüsse der Europäischen Zentralbank und der von vielen Investoren gesehenen Möglichkeit: Mit geringem Risiko eine gute Rendite zu erzielen, sei mit einer erfolgreichen Platzierung zu rechnen. Denn auch die gestrige Aufstockung der zweijährigen Bundesschatzanweisungen verdeutliche den aktuellen Denkansatz der Investoren.

Bei einer 2,5-fachen Überzeichnung hätten 4 Mrd. EUR bei einer Durchschnittsrendite von +0,01% begeben werden können. Das Gesamtvolumen belaufe sich einschließlich der Aufstockung somit auf 13 Mrd. EUR. Denn inzwischen würden sich die Banken und Kapitalsammelstellen lieber mit Minizinsen begnügen, als bei der EZB Strafzinsen zahlen zu müssen. So würden sich die Zeiten ändern!

Bereits am Dienstag sei die inflationsindexierte Anleihe der Bundesrepublik Deutschland um 1 Mrd. EUR aufgestockt worden. Die reale Durchschnittsrendite habe sich hierbei auf -0,58% belaufen. Die Nachfrage habe das Angebot um das 1,5-fache übertroffen und insgesamt belaufe sich das Gesamtvolumen der Anleihe nun auf 15 Mrd. EUR.

Aber auch die Niederlande, Österreich und Irland stock(t)en in dieser Woche Altemissionen für insgesamt ca. 4 Mrd. EUR auf, so die Analysten der Baader Bank. In den USA hingegen seien neben T-Bills für 83 Mrd. US-Dollar auch T-Bonds für 66 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden. Die T-Bonds seien mit Laufzeiten von drei, zehn und 30 Jahren ausgestattet.

Manchmal reibe man sich verwundert die Augen, denn im ersten Moment könne man nicht so recht glauben was man sehe. Vielen Fußballfans in Deutschland, aber auch in Brasilien, werde es beim Halbfinalspiel so ergangen sein. Ein Phänomen, das auch an den Finanzmärkten ab und an zu bemerken sei.

Allerdings gebe es vom Devisenmarkt in dieser Berichtswoche wenig Überraschendes zu vermelden und die Devisenhändler würden der Dinge harren, die da kommen würden. Daher trete die europäische Gemeinschaftswährung auf der Stelle. Seit Monatsbeginn bewege sie sich in einem sehr engen Korridor zwischen 1,3577 und 1,37 USD und im Schatten der Fußballweltmeisterschaft zeige sie sich wenig impulsiv und ohne klare Richtung. Zur Stunde handele der Euro knapp über der Marke vom 1,363 USD.

Etwas sportlicher sei es beim Neuseeland-Dollar zugegangen. Die Währung des Landes habe von einer Meldung der Ratingagentur Fitch profitiert, die angekündigt habe, eine Anhebung der Bonitätsnote prüfen zu wollen. Im weiteren Handelsverlauf habe die Kiwi-Währung höher notiert, was folglich den Euro auf ein neues Jahrestief bei 1,5425 NZD habe abrutschen lassen.

In diesem Zusammenhang hätten Kiwi-Bonds in der Gunst der Privatanleger gestanden und sich einer gesteigerten Nachfrage erfreut. Aber auch Währungsanleihen auf Australische Dollar, US-Dollar und Brasilianische Real hätten ihre Käufer gefunden.

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