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Rentenmarkt: Unterstützt
11.03.24 09:08
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen haben zum Ende der Vorwoche Rückenwind vonseiten der Notenbankvertreter bekommen, so die Analysten der Helaba.
EZB-Präsidentin Lagarde habe in der Pressekonferenz gesagt, dass die EZB im Juni mehr Informationen zur Verfügung habe als im April. Dies sei an sich zwar eine Selbstverständlichkeit, könne nach Erachten der Analysten aber als Hinweis verstanden werden, dass im April wohl noch keine Lockerung der Zinszügel beschlossen werde.
Im Nachgang zur EZB-Sitzung habe sich eine Reihe von Ratsmitgliedern zu Wort gemeldet, von denen einige auch den Apriltermin nicht hätten ausschließen wollen, andere hätten sich indes zurückhaltender gezeigt. Nach Einschätzung der Analysten hätte die EZB in der letzten Woche ihre Guidance deutlich verändern müssen, wenn im EZB-Rat eine nennenswerte Zahl von Mitgliedern den April als möglichen Termin bevorzugt hätte.
Bei der US-Notenbank habe es Signale gegeben, die die Zinsfantasie wieder etwas verstärkt hätten. So habe FED-Chef Powell davon gesprochen, dass eine Lockerung "nicht mehr weit" entfernt sei. Der gemischt ausgefallene Arbeitsmarktbericht vom letzten Freitag sorge aber wohl nicht für Druck, bereits in diesem Monat die Zinsen zu senken. Marktseitig seien Zinssenkungen beiderseits des Atlantik im Juni mit hoher Wahrscheinlichkeit eskomptiert.
Der Wochenauftakt verlaufe datenseitig vermutlich ruhig und so sei der Blick auf die technischen Rahmenbedingungen zu lenken. Beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) falle auf, dass sich die Situation im Zuge der soliden Performance in der Vorwoche deutlich aufgehellt habe.
Indikatorenseitig stehe weiteren Befestigungen kaum etwas im Wege, lediglich der nachgebende ADX sei noch zu bemängeln, da er im Anschluss an den Abwärtsimpuls des Monats Februar noch nicht wieder auf eine zunehmende Stärke der Aufwärtsbewegung hinweise. Hürden würden sich bei 133,96 und 134,15 an der 55-Tagelinie zeigen. Als wichtige Unterstützung sei wohl die 21-Tagelinie bei 132,70 zu sehen. (11.03.2024/alc/a/a)
EZB-Präsidentin Lagarde habe in der Pressekonferenz gesagt, dass die EZB im Juni mehr Informationen zur Verfügung habe als im April. Dies sei an sich zwar eine Selbstverständlichkeit, könne nach Erachten der Analysten aber als Hinweis verstanden werden, dass im April wohl noch keine Lockerung der Zinszügel beschlossen werde.
Bei der US-Notenbank habe es Signale gegeben, die die Zinsfantasie wieder etwas verstärkt hätten. So habe FED-Chef Powell davon gesprochen, dass eine Lockerung "nicht mehr weit" entfernt sei. Der gemischt ausgefallene Arbeitsmarktbericht vom letzten Freitag sorge aber wohl nicht für Druck, bereits in diesem Monat die Zinsen zu senken. Marktseitig seien Zinssenkungen beiderseits des Atlantik im Juni mit hoher Wahrscheinlichkeit eskomptiert.
Der Wochenauftakt verlaufe datenseitig vermutlich ruhig und so sei der Blick auf die technischen Rahmenbedingungen zu lenken. Beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) falle auf, dass sich die Situation im Zuge der soliden Performance in der Vorwoche deutlich aufgehellt habe.
Indikatorenseitig stehe weiteren Befestigungen kaum etwas im Wege, lediglich der nachgebende ADX sei noch zu bemängeln, da er im Anschluss an den Abwärtsimpuls des Monats Februar noch nicht wieder auf eine zunehmende Stärke der Aufwärtsbewegung hinweise. Hürden würden sich bei 133,96 und 134,15 an der 55-Tagelinie zeigen. Als wichtige Unterstützung sei wohl die 21-Tagelinie bei 132,70 zu sehen. (11.03.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6248 € | 125,5072 € | 0,1176 € | +0,09% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


