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Rentenmarkt: Unterhalb der Tagelinien
03.07.23 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Inflationssorgen und damit einhergehend die Erwartung weiterer Leitzinserhöhungen dies- und jenseits des Atlantiks haben sich zum Ende der letzten Woche verfestigt, so die Analysten der Helaba.
Konjunktursorgen seien derweil nicht größer geworden, denn in den USA habe es überraschend positive Zahlen vom Wachstum und der Arbeitsmarktindikation gegeben. Der schwache ifo-Index hierzulande scheine wieder in Vergessenheit zu geraten. Vor diesem Hintergrund würden in der neuen Woche vor allem die Datenschwergewichte in den USA eine große Bedeutung für das Marktsentiment haben. Den Auftakt gebe der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes und am Freitag stehe der offizielle Arbeitsmarktbericht an.
Zinssorgen hätten den hiesigen Rentenmarkt unter Druck gesetzt. Von technischer Seite sei aber weiterhin zu beachten, dass die Seitwärtsphase des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) um die Marke von 134, in deren Nähe auch die gleitenden Durchschnitte (21T und 55T) lägen, anhalte. Der sehr niedrige ADX unterstreiche dies und das Indikatorenbild sei unklar.
Zudem sei aber zu erwähnen, dass seit Mitte März eine Serie absteigender Hochs zu beobachten sei, die mit einer Widerstandslinie verbunden werden könnten. In der letzten Woche sei der Future nicht in der Lage gewesen, diese nachhaltig zu überwinden. Das mahne zur Vorsicht. Solange der Future aber oberhalb von 132,12/18 notiere und der ADX niedrig sei, wäre es wohl verfrüht, von einem Abwärtstrend zu sprechen. (03.07.2023/alc/a/a)
Konjunktursorgen seien derweil nicht größer geworden, denn in den USA habe es überraschend positive Zahlen vom Wachstum und der Arbeitsmarktindikation gegeben. Der schwache ifo-Index hierzulande scheine wieder in Vergessenheit zu geraten. Vor diesem Hintergrund würden in der neuen Woche vor allem die Datenschwergewichte in den USA eine große Bedeutung für das Marktsentiment haben. Den Auftakt gebe der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes und am Freitag stehe der offizielle Arbeitsmarktbericht an.
Zinssorgen hätten den hiesigen Rentenmarkt unter Druck gesetzt. Von technischer Seite sei aber weiterhin zu beachten, dass die Seitwärtsphase des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) um die Marke von 134, in deren Nähe auch die gleitenden Durchschnitte (21T und 55T) lägen, anhalte. Der sehr niedrige ADX unterstreiche dies und das Indikatorenbild sei unklar.
Zudem sei aber zu erwähnen, dass seit Mitte März eine Serie absteigender Hochs zu beobachten sei, die mit einer Widerstandslinie verbunden werden könnten. In der letzten Woche sei der Future nicht in der Lage gewesen, diese nachhaltig zu überwinden. Das mahne zur Vorsicht. Solange der Future aber oberhalb von 132,12/18 notiere und der ADX niedrig sei, wäre es wohl verfrüht, von einem Abwärtstrend zu sprechen. (03.07.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6076 € | 125,3577 € | 0,2499 € | +0,20% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


