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Rentenmarkt: Uneinheitlich
27.02.23 09:03
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der zweiten Hälfte der Vorwoche ist der Renditeanstieg beiderseits des Atlantiks vorläufig zum Erliegen gekommen, nachdem die Leitzinserwartungen der Marktteilnehmer bezüglich EZB und FED zunächst kräftig gestiegen waren, so die Analysten der Helaba.
Nun scheine eine Beruhigung eingetreten zu sein. Die hohen Inflationsraten würden aber das Thema Zinserhöhungen im Bewusstsein der Akteure halten. Das Bild auf fundamentaler Seite sei durchwachsen. Einigen verbesserten Stimmungsindikatoren und soliden Arbeitsmarktentwicklungen stünden weiterhin eher schwache Perspektiven des Verarbeitenden Gewerbes gegenüber. Auch die bis zuletzt rückläufige Geldmengenentwicklung mahne zur Vorsicht.
Technisch habe sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) trotz des schwachen Freitags im Wochenverlauf behaupten können, denn zu einem Test des Kontrakt- und Jahrestiefs (132,55/60) sei es nicht gekommen und auch der Rutsch unter die Haltemarke bei 133,79 sei nur temporär gewesen. Insofern und angesichts der Überverkauftindikation durch die Stochastik würden Hoffnungen auf eine Bodenbildung zunehmen, auch wenn wichtige Widerstände in der letzten Woche nicht hätten überwunden werden können. Diese würden sich bei 135,71 und an der 21- sowie an der 55-Tagelinie bei 135,78 bzw. 136,62 finden. MACD und DMI würden derweil wenig Anlass zu Optimismus geben. So stünden beide Indikatoren auf Verkauf und zudem steige der ADX. Noch liege dieser aber unter 20, was auf eine fehlende Trendstärke des Abwärtsimpulses hinweise. (27.02.2023/alc/a/a)
Nun scheine eine Beruhigung eingetreten zu sein. Die hohen Inflationsraten würden aber das Thema Zinserhöhungen im Bewusstsein der Akteure halten. Das Bild auf fundamentaler Seite sei durchwachsen. Einigen verbesserten Stimmungsindikatoren und soliden Arbeitsmarktentwicklungen stünden weiterhin eher schwache Perspektiven des Verarbeitenden Gewerbes gegenüber. Auch die bis zuletzt rückläufige Geldmengenentwicklung mahne zur Vorsicht.
Technisch habe sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) trotz des schwachen Freitags im Wochenverlauf behaupten können, denn zu einem Test des Kontrakt- und Jahrestiefs (132,55/60) sei es nicht gekommen und auch der Rutsch unter die Haltemarke bei 133,79 sei nur temporär gewesen. Insofern und angesichts der Überverkauftindikation durch die Stochastik würden Hoffnungen auf eine Bodenbildung zunehmen, auch wenn wichtige Widerstände in der letzten Woche nicht hätten überwunden werden können. Diese würden sich bei 135,71 und an der 21- sowie an der 55-Tagelinie bei 135,78 bzw. 136,62 finden. MACD und DMI würden derweil wenig Anlass zu Optimismus geben. So stünden beide Indikatoren auf Verkauf und zudem steige der ADX. Noch liege dieser aber unter 20, was auf eine fehlende Trendstärke des Abwärtsimpulses hinweise. (27.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


