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Rentenmarkt: Technische Risiken bleiben
26.02.24 09:08
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der abgelaufenen Handelswoche dominierte über weite Teile das weitere Auspreisen von Zinssenkungserwartungen das Geschehen an den Rentenmärkten, auch wenn sich der Impuls zum Ende der Woche legte, so die Analysten der Helaba.
Teilweise schwache Daten, insbesondere der deutsche Industrie-PMI, seien ignoriert worden, während notenbankseitig überwiegend darauf verwiesen worden sei, dass es verfehlt wäre, auf eine Zinssenkung im März zu setzen. An der grundsätzlichen Bereitschaft zur Lockerung etwa im Juni scheine aber kein Zweifel zu bestehen.
Bemerkenswert sei derweil die Rekordjagd an den internationalen Aktienmärkten. Nikkei, S&P 500, Dow Jones und DAX hätten neue Bestmarken verzeichnet, obwohl die Wachstumsperspektiven unterschiedlich und keineswegs rosig seien. Die gute Stimmung habe auch dem Euro geholfen, ungeachtet der Tatsache, dass einer Zinssenkung der EZB im Juni inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit beigemessen werde als einem entsprechenden Schritt der FED.
Für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bestünden noch immer technische Risiken. Mit dem unlängst markierten Impulstief bei 131,78 sei das 61,8%-Retracement der Jahresendrally bei 131,49 bereits in greifbare Nähe gerückt. MACD und DMI stünden auf Verkauf und der steigende ADX weise auf die zunehmende Stärke der Bewegung hin. Unterhalb des Retracements entstünde Potenzial für Kursverluste bis 130,47, dem markanten Tief aus dem November 2023. Positiv hingegen sei zu werten, dass die Hürde bei 132,97 in Form der 100-Tagelinie zuletzt habe überwunden werden können. Bei 133,55 sowie an der 21-Tagelinie bei 133,81 würden sich wichtige Widerstände zeigen. (26.02.2024/alc/a/a)
Teilweise schwache Daten, insbesondere der deutsche Industrie-PMI, seien ignoriert worden, während notenbankseitig überwiegend darauf verwiesen worden sei, dass es verfehlt wäre, auf eine Zinssenkung im März zu setzen. An der grundsätzlichen Bereitschaft zur Lockerung etwa im Juni scheine aber kein Zweifel zu bestehen.
Bemerkenswert sei derweil die Rekordjagd an den internationalen Aktienmärkten. Nikkei, S&P 500, Dow Jones und DAX hätten neue Bestmarken verzeichnet, obwohl die Wachstumsperspektiven unterschiedlich und keineswegs rosig seien. Die gute Stimmung habe auch dem Euro geholfen, ungeachtet der Tatsache, dass einer Zinssenkung der EZB im Juni inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit beigemessen werde als einem entsprechenden Schritt der FED.
Für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bestünden noch immer technische Risiken. Mit dem unlängst markierten Impulstief bei 131,78 sei das 61,8%-Retracement der Jahresendrally bei 131,49 bereits in greifbare Nähe gerückt. MACD und DMI stünden auf Verkauf und der steigende ADX weise auf die zunehmende Stärke der Bewegung hin. Unterhalb des Retracements entstünde Potenzial für Kursverluste bis 130,47, dem markanten Tief aus dem November 2023. Positiv hingegen sei zu werten, dass die Hürde bei 132,97 in Form der 100-Tagelinie zuletzt habe überwunden werden können. Bei 133,55 sowie an der 21-Tagelinie bei 133,81 würden sich wichtige Widerstände zeigen. (26.02.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,2999 € | 125,5072 € | -0,2073 € | -0,17% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


