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Rentenmarkt: Technik hellt sich auf
27.10.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen insbesondere für die nähere Zukunft haben sich zuletzt kaum mehr bewegt, denn die Geldentwertung erfordert ein stringentes Gegensteuern der Geldpolitik und dies wird mehrheitlich auch erwartet, so die Analysten der Helaba.
Ungeachtet der konjunkturellen Risiken, die auch vonseiten der Frühindikatoren signalisiert würden, dürfte die EZB damit in Richtung des Jahresendes bei ihrer Zinserhöhungsabsicht bleiben. Erst im Verlauf der kommenden Monate rechne der Markt auf erhöhtem Niveau mit einer Pause im Zyklus.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass EZB-Präsidentin Lagarde nicht nur auf die Datenabhängigkeit des Zinspfades verweisen, sondern auch ein mögliches QT für das Jahr 2023 in den Vordergrund rücken werde. Für die Kapitalmärkte würden daher latente Belastungsfaktoren bestehen bleiben, zumal auch in den USA der Zinserhöhungszyklus noch nicht beendet sei.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich erholt und zuletzt auch das Hoch bei 138,52 überwunden. Die quantitativen Indikatoren stünden auf Kauf und der ADX sinke, was andeute, dass der bisher dominierende Abwärtstrend an Kraft verliere. Mit dem gestrigen Hoch bei 139,05 sei Raum eröffnet für eine Befestigung bis 142,87, dem Hoch von Anfang Oktober. Zuvor sei eine Hürde an der 55-Tagelinie bei 142,31 zu finden. (27.10.2022/alc/a/a)
Ungeachtet der konjunkturellen Risiken, die auch vonseiten der Frühindikatoren signalisiert würden, dürfte die EZB damit in Richtung des Jahresendes bei ihrer Zinserhöhungsabsicht bleiben. Erst im Verlauf der kommenden Monate rechne der Markt auf erhöhtem Niveau mit einer Pause im Zyklus.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass EZB-Präsidentin Lagarde nicht nur auf die Datenabhängigkeit des Zinspfades verweisen, sondern auch ein mögliches QT für das Jahr 2023 in den Vordergrund rücken werde. Für die Kapitalmärkte würden daher latente Belastungsfaktoren bestehen bleiben, zumal auch in den USA der Zinserhöhungszyklus noch nicht beendet sei.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich erholt und zuletzt auch das Hoch bei 138,52 überwunden. Die quantitativen Indikatoren stünden auf Kauf und der ADX sinke, was andeute, dass der bisher dominierende Abwärtstrend an Kraft verliere. Mit dem gestrigen Hoch bei 139,05 sei Raum eröffnet für eine Befestigung bis 142,87, dem Hoch von Anfang Oktober. Zuvor sei eine Hürde an der 55-Tagelinie bei 142,31 zu finden. (27.10.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


