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Rentenmarkt: Scheitern in Athen hält Bund-Rendite niedrig
16.05.12 09:21
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Das endgültige Scheitern einer Regierungsbildung in Griechenland hielt gestern die zehnjährigen Bund-Renditen trotz teils besser als erwarteter Konjunkturdaten nahezu unverändert auf sehr niedrigem Niveau von 1,47% und ließ die Risiko-Spreads Spaniens und Italiens weiter um 12 bzw. 16 Basispunkte steigen, so die Analysten der BayernLB.
Negative Nachrichten für Italien habe es zudem durch die Herabstufung von 26 italienischen Banken durch Moody's gegeben. Heute sollten in Athen nun die Modalitäten für eine Interimsregierung sowie der Neuwahltermin festgelegt werden (voraussichtlich 17. Juni). Dem überraschend robusten BIP-Zuwachs in Deutschland in Q1 2012 (+0,5% ggü. Vq. vs. Konsens von +0,1%) habe ein unerwartet kräftiger Rückgang des ZEW-Index von 23,4 auf 10,8 Punkten gegenüber gestanden (Konsens: 19,0). In Frankreich habe das BIP im ersten Quartal wie erwartet stagniert, während die Kontraktion in Italien um 0,8% ggü. Vq. leicht stärker als prognostiziert ausgefallen sei (Konsens: -0,7%).
In den USA habe der Einzelhandelsumsatz (+0,1% ggü. Vm.) von April im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der Anstieg des Empire State Manufacturing Index von 6,56 auf 17,09 Punkte habe dagegen positiv überrascht. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sei aufgrund der Unsicherheit über die Entwicklung in Griechenland aber ebenfalls unverändert bei niedrigen 1,77% geblieben.
Die hohe Unsicherheit dürfte sich heute fortsetzen und Bund- sowie Treasury-Renditen gedrückt halten.
Bei den US-Baugenehmigungen rechne der Konsens mit einem Rückgang auf 730 Tsd., während die Baubeginne auf 685 Tsd. steigen sollten. Die Industrieproduktion dürfte im April um 0,5% ggü. Vm. expandiert haben.
Die Verbraucherpreise seien im Euro-Raum (HVPI) voraussichtlich um 2,6% ggü. dem Vorjahr gestiegen (Kernrate: +1,6%). Auf der heutigen EZB-Sitzung stünden keine geldpolitischen Entscheidungen an. Die FED veröffentliche heute die Minutes zur Sitzung vom 24./25. April. In Frankfurt spreche EZB-Präsident Draghi zur Geldpolitik. (16.05.2012/alc/a/a)
Negative Nachrichten für Italien habe es zudem durch die Herabstufung von 26 italienischen Banken durch Moody's gegeben. Heute sollten in Athen nun die Modalitäten für eine Interimsregierung sowie der Neuwahltermin festgelegt werden (voraussichtlich 17. Juni). Dem überraschend robusten BIP-Zuwachs in Deutschland in Q1 2012 (+0,5% ggü. Vq. vs. Konsens von +0,1%) habe ein unerwartet kräftiger Rückgang des ZEW-Index von 23,4 auf 10,8 Punkten gegenüber gestanden (Konsens: 19,0). In Frankreich habe das BIP im ersten Quartal wie erwartet stagniert, während die Kontraktion in Italien um 0,8% ggü. Vq. leicht stärker als prognostiziert ausgefallen sei (Konsens: -0,7%).
Die hohe Unsicherheit dürfte sich heute fortsetzen und Bund- sowie Treasury-Renditen gedrückt halten.
Bei den US-Baugenehmigungen rechne der Konsens mit einem Rückgang auf 730 Tsd., während die Baubeginne auf 685 Tsd. steigen sollten. Die Industrieproduktion dürfte im April um 0,5% ggü. Vm. expandiert haben.
Die Verbraucherpreise seien im Euro-Raum (HVPI) voraussichtlich um 2,6% ggü. dem Vorjahr gestiegen (Kernrate: +1,6%). Auf der heutigen EZB-Sitzung stünden keine geldpolitischen Entscheidungen an. Die FED veröffentliche heute die Minutes zur Sitzung vom 24./25. April. In Frankfurt spreche EZB-Präsident Draghi zur Geldpolitik. (16.05.2012/alc/a/a)


