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Rentenmarkt: Robuste US-Daten belasten
02.04.24 09:05
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Marktteilnehmer rechnen fest mit einer EZB-Leitzinssenkung im Juni und ein solcher Schritt wird auch vonseiten der Zentralbank in Aussicht gestellt, so die Analysten der Helaba.
Etwas anders stelle sich die Situation in den USA dar. Dort seien die zuletzt veröffentlichten Konjunktur- und Preiszahlen relativ robust ausgefallen und es habe auch Stellungnahmen vonseiten einiger US-Währungshüter gegeben, wonach man mit der Zinswende noch etwas warten sollte. Entsprechend hätten sich die Zinserwartungen zugunsten des US-Dollars verschoben, womit die Euroschwäche zu erklären sei.
Auch unter technischen Gesichtspunkten habe sich der Ausblick für den Euro getrübt. Neben den Durchschnittslinien seien die Unterstützungen im Bereich um 1,0800 unterschritten worden. Nun bestehe Abwärtspotenzial bis zum Impulstief von Mitte Februar, das bei 1,0695 zu finden sei. Weitere Haltemarken seien um 1,0650 zu finden.
Wie oben bereits beschrieben, hätten sich die Zinserwartungen zugunsten des US-Dollars entwickelt. Der Renditevorteil der USA sei sowohl nominal, als auch real deutlich größer geworden. Am gestrigen Handelstag seien die Renditen in den USA nochmals deutlich gestiegen - auch weil der ISM-Einkaufsmanagerindex stärker gestiegen sei als erwartet.
Auch hierzulande sei mit steigenden Renditen zu rechnen und entsprechend habe sich der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) mit Unterschreiten der 55-Tagelinie wieder der 21-Tagelinie genähert, die heute bei 132,72 verlaufe. Nachhaltige Kurse darunter würden Potenzial bis zum Zwischentief von Mitte März bei 131,54 und folgend bis 131,23 eröffnen. (02.04.2024/alc/a/a)
Etwas anders stelle sich die Situation in den USA dar. Dort seien die zuletzt veröffentlichten Konjunktur- und Preiszahlen relativ robust ausgefallen und es habe auch Stellungnahmen vonseiten einiger US-Währungshüter gegeben, wonach man mit der Zinswende noch etwas warten sollte. Entsprechend hätten sich die Zinserwartungen zugunsten des US-Dollars verschoben, womit die Euroschwäche zu erklären sei.
Wie oben bereits beschrieben, hätten sich die Zinserwartungen zugunsten des US-Dollars entwickelt. Der Renditevorteil der USA sei sowohl nominal, als auch real deutlich größer geworden. Am gestrigen Handelstag seien die Renditen in den USA nochmals deutlich gestiegen - auch weil der ISM-Einkaufsmanagerindex stärker gestiegen sei als erwartet.
Auch hierzulande sei mit steigenden Renditen zu rechnen und entsprechend habe sich der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) mit Unterschreiten der 55-Tagelinie wieder der 21-Tagelinie genähert, die heute bei 132,72 verlaufe. Nachhaltige Kurse darunter würden Potenzial bis zum Zwischentief von Mitte März bei 131,54 und folgend bis 131,23 eröffnen. (02.04.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


