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Rentenmarkt: Risikoaversion ist zurück
17.02.22 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Finanzmärkte waren gestern zunächst noch von der Hoffnung auf Entspannung in der Ukraine-Krise geprägt und der Risk-on-Modus dominierte anfänglich alle Segmente, so die Analysten der Helaba.
Am Ende habe sich aber die Zuversicht wieder gelegt und die Verunsicherung wegen der Lage in der Ukraine sei heute Morgen wieder gestiegen.
Am Rentenmarkt würden die EZB-Spekulationen belastend wirken, insbesondere deshalb, weil zwar die Zinserwartungen nicht weiter gestiegen seien, aber die Äußerung von Villeroy de Galhau als Signal darauf verstanden werden könne, dass das QE zügig beendet werde. Demzufolge wäre bereits ein Ende im dritten Quartal möglich und somit bleibe auch latenter Druck auf den Spreads erhalten. Die Bund-Kurve sei steiler geworden und auch die Peripherieaufschläge würden nach den kräftigen Ausweitungen auf erhöhten Niveaus bleiben.
Hintergrund der Entwicklungen sei die Sorge vor zu hoher Inflation, die die EZB und auch andere Notenbanken unter Druck setze, wobei nach wie vor bemerkenswert sei, dass die mittel- und langfristigen, marktbasierten Inflationserwartungen nicht weiter steigen würden, obwohl sie sich im historischen Vergleich noch auf mäßigen Niveaus befinden würden. Entsprechend würden die Realrenditen anziehen, hätten in Deutschland beispielsweise aber noch einen weiten Weg bis in positives Terrain zu gehen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe angesichts dessen seine Schwäche zunächst fortgesetzt und bei 164,34 ein neues Kontrakttief markiert. Die neuerliche Sorge vor einer Invasion in der Ukraine habe aber die Safe-Haven-Nachfrage wieder steigen lassen und so habe der Future im Plus geschlossen. Das technische Umfeld helle sich auch, obwohl die Verkaufssignale von MACD und DMI noch bestünden. Widerstände würden sich bei 166,93 und 167,58 (21-Tagelinie) zeigen. (17.02.2022/alc/a/a)
Am Ende habe sich aber die Zuversicht wieder gelegt und die Verunsicherung wegen der Lage in der Ukraine sei heute Morgen wieder gestiegen.
Hintergrund der Entwicklungen sei die Sorge vor zu hoher Inflation, die die EZB und auch andere Notenbanken unter Druck setze, wobei nach wie vor bemerkenswert sei, dass die mittel- und langfristigen, marktbasierten Inflationserwartungen nicht weiter steigen würden, obwohl sie sich im historischen Vergleich noch auf mäßigen Niveaus befinden würden. Entsprechend würden die Realrenditen anziehen, hätten in Deutschland beispielsweise aber noch einen weiten Weg bis in positives Terrain zu gehen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe angesichts dessen seine Schwäche zunächst fortgesetzt und bei 164,34 ein neues Kontrakttief markiert. Die neuerliche Sorge vor einer Invasion in der Ukraine habe aber die Safe-Haven-Nachfrage wieder steigen lassen und so habe der Future im Plus geschlossen. Das technische Umfeld helle sich auch, obwohl die Verkaufssignale von MACD und DMI noch bestünden. Widerstände würden sich bei 166,93 und 167,58 (21-Tagelinie) zeigen. (17.02.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5416 € | 125,717 € | -0,1754 € | -0,14% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


