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Rentenmarkt: Risiko
09.01.24 09:08
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Finanzmarktakteure setzen überwiegend auf schnelle und kräftige Zinssenkungen in diesem Jahr und daran hat sich zum Wochenstart wenig verändert, so die Analysten der Helaba.
Allerdings herrsche an den Märkten Vorsicht vor, nachdem die erste Handelswoche von Verlusten sowohl am Anleihe- als auch am Aktienmarkt geprägt gewesen sei und die hochgeschossenen Lockerungsspekulationen zumindest teilweise zurückgeführt worden seien. Mit Blick auf die in dieser Woche anstehenden Preiszahlen in den USA (Donnerstag) dürfte eine anhaltend vorsichtige Grundhaltung wohl dominieren. Die Zinserwartungen würden dann erneut auf die Probe gestellt.
Technisch betrachtet bleibe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) im Risiko. Der Bruch der 21-Tagelinie scheine nachhaltig zu sein und die quantitativen Indikatoren würden sich mehrheitlich gen Süden richten und/oder stünden auf Verkauf. Nur der DMI sei ein Verkaufssignal noch schuldig. Der ihn begleitende ADX gebe aber bereits kräftig nach und so sei dies wohl nur eine Frage der Zeit. Unterhalb des Tiefs vom Freitag bei 135,06 würde Raum bis zum 38,2%-Fibonacci-Level (134,30) eröffnet. Widerstände würden sich bei 136,63 (21T) und am Zwischenhoch bei 137,96 zeigen.
Die letzten Handelstage des letzten Jahres und die erste Handelswoche 2024 seien auch bei EWU-Peripherieanleihen schwierig gewesen. Die Zinssenkungseuphorie habe bis Weihnachten für deutliche Spreadeinengungen gesorgt, welche sich nun mit nachlassender EZB-Spekulation zurückbilden würden. Nicht nur in Italien, auch in Spanien habe der Renditeaufschlag bei 10-jährigen Staatsanleihen gegenüber Bunds zugelegt und das Niveau von Ende November fast wieder erreicht. BTPs würden knapp 170 BP über Bunds und SPGBs fast 100 BP rentieren. Das seien 12 bzw. 8 BP mehr als beim Dezember-Tief. (09.01.2024/alc/a/a)
Allerdings herrsche an den Märkten Vorsicht vor, nachdem die erste Handelswoche von Verlusten sowohl am Anleihe- als auch am Aktienmarkt geprägt gewesen sei und die hochgeschossenen Lockerungsspekulationen zumindest teilweise zurückgeführt worden seien. Mit Blick auf die in dieser Woche anstehenden Preiszahlen in den USA (Donnerstag) dürfte eine anhaltend vorsichtige Grundhaltung wohl dominieren. Die Zinserwartungen würden dann erneut auf die Probe gestellt.
Technisch betrachtet bleibe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) im Risiko. Der Bruch der 21-Tagelinie scheine nachhaltig zu sein und die quantitativen Indikatoren würden sich mehrheitlich gen Süden richten und/oder stünden auf Verkauf. Nur der DMI sei ein Verkaufssignal noch schuldig. Der ihn begleitende ADX gebe aber bereits kräftig nach und so sei dies wohl nur eine Frage der Zeit. Unterhalb des Tiefs vom Freitag bei 135,06 würde Raum bis zum 38,2%-Fibonacci-Level (134,30) eröffnet. Widerstände würden sich bei 136,63 (21T) und am Zwischenhoch bei 137,96 zeigen.
Die letzten Handelstage des letzten Jahres und die erste Handelswoche 2024 seien auch bei EWU-Peripherieanleihen schwierig gewesen. Die Zinssenkungseuphorie habe bis Weihnachten für deutliche Spreadeinengungen gesorgt, welche sich nun mit nachlassender EZB-Spekulation zurückbilden würden. Nicht nur in Italien, auch in Spanien habe der Renditeaufschlag bei 10-jährigen Staatsanleihen gegenüber Bunds zugelegt und das Niveau von Ende November fast wieder erreicht. BTPs würden knapp 170 BP über Bunds und SPGBs fast 100 BP rentieren. Das seien 12 bzw. 8 BP mehr als beim Dezember-Tief. (09.01.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5674 € | 125,5072 € | 0,0603 € | +0,05% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


