Rentenmarkt: Risiken bleiben


12.12.23 09:24
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zum Auftakt der neuen Woche fehlte es an wegweisenden Impulsen sowohl aufseiten der Datenveröffentlichungen als auch vonseiten der Zentralbanken, so die Analysten der Helaba.

Bange Blicke würden sich auf die Notenbankentscheidungen in den USA (morgen), der Eurozone und Großbritannien (beide Donnerstag) richten, denn in den letzten Wochen hätten die Zinssenkungserwartungen deutlich zugenommen. Um diese in diesem Ausmaß zu erhalten, bedürfe es entsprechender Signale der Notenbanker. Es sei fraglich, ob es diese geben werde. Zwar gehe es bei der Inflation in die richtige Richtung, die Kerninflation sei aber weiterhin zu hoch und der US-Arbeitsmarkt noch immer robust.

Übergeordnet sei das Bild beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) konstruktiv, denn DMI und MACD stünden auf Kauf und der ADX sei hoch und noch steigend. Demgegenüber scheinen kurzfristig aber angesichts der überkauften Marktlage Risiken zu bestehen, so die Analysten der Helaba. RSI und Stochastik würden sich bereits gen Süden richten und nach dem Rücksetzer am Freitag vergangener Woche könnte sich eine erneut schwächere Kursentwicklung zeigen. Haltemarken würden sich bei 134,37 (Freitagstief) und bei 132,60 (21-Tagelinie) sowie am 38,2%-Retracement bei 132,43 finden. Einziger Widerstand sei das Kontrakthoch bei 135,81. (12.12.2023/alc/a/a)




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