Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Noch keine Entwarnung zu geben
23.10.23 09:17
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Lage an den Finanzmärkten bleibt angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten fragil, so die Analysten der Helaba.
Am Aktienmarkt habe es weitere Verluste gegeben und der DAX habe am Freitag ein neues Impulstief markiert. Angesichts der erhöhten Risikoaversion habe auch der Euro einen schweren Stand, während sich die Kurse am Rentenmarkt etwas hätten erholen können. Zu einem merklichen Rückgang der Renditen sei es aber nicht gekommen. Vor allem lange Laufzeiten würden hohe Niveaus aufweisen und in Großbritannien sei die Rendite 30-jähriger Gilts mit zeitweise 5,16% auf den höchsten Stand seit 25 Jahren gestiegen.
FED-Präsident Powell habe für die geldpolitische Sitzung in der kommenden Woche eine Zinspause angedeutet, die Tür für weitere Maßnahmen aber nicht verschlossen, sondern auf die Datenabhängigkeit verwiesen. Die EZB dürfte auf der Ratssitzung an diesem Donnerstag ebenfalls eine ruhige Hand bewahren. Vor diesem Hintergrund sollten die Zinssorgen zunächst nicht größer werden. Noch sei es aber verfrüht, Entwarnung zu geben und auf nachhaltige Kursgewinne am Rentenmarkt zu setzen.
Das technische Bild des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei zudem getrübt. Trotz der kleinen Erholung am Freitag könne ein erneuter Rücksetzer in Richtung des Kontrakttiefs bei 126,62 noch nicht ausgeschlossen werden. Als Widerstand fungiere die 21-Tagelinie, die heute bei 128,36 verlaufe. Das erste Retracement des September-Abwärtsimpulses sei bei 128,97 zu finden. Erst Kurse darüber würden die technische Lage verbessern. (23.10.2023/alc/a/a)
Am Aktienmarkt habe es weitere Verluste gegeben und der DAX habe am Freitag ein neues Impulstief markiert. Angesichts der erhöhten Risikoaversion habe auch der Euro einen schweren Stand, während sich die Kurse am Rentenmarkt etwas hätten erholen können. Zu einem merklichen Rückgang der Renditen sei es aber nicht gekommen. Vor allem lange Laufzeiten würden hohe Niveaus aufweisen und in Großbritannien sei die Rendite 30-jähriger Gilts mit zeitweise 5,16% auf den höchsten Stand seit 25 Jahren gestiegen.
FED-Präsident Powell habe für die geldpolitische Sitzung in der kommenden Woche eine Zinspause angedeutet, die Tür für weitere Maßnahmen aber nicht verschlossen, sondern auf die Datenabhängigkeit verwiesen. Die EZB dürfte auf der Ratssitzung an diesem Donnerstag ebenfalls eine ruhige Hand bewahren. Vor diesem Hintergrund sollten die Zinssorgen zunächst nicht größer werden. Noch sei es aber verfrüht, Entwarnung zu geben und auf nachhaltige Kursgewinne am Rentenmarkt zu setzen.
Das technische Bild des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei zudem getrübt. Trotz der kleinen Erholung am Freitag könne ein erneuter Rücksetzer in Richtung des Kontrakttiefs bei 126,62 noch nicht ausgeschlossen werden. Als Widerstand fungiere die 21-Tagelinie, die heute bei 128,36 verlaufe. Das erste Retracement des September-Abwärtsimpulses sei bei 128,97 zu finden. Erst Kurse darüber würden die technische Lage verbessern. (23.10.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,389 € | 125,3577 € | 0,0313 € | +0,02% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


