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Rentenmarkt: Neues Kontrakthoch
14.12.23 09:05
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Vorfeld der europäischen Leitzinsentscheidungen (EZB, BoE, SNB) zeigten sich die Finanzmärkte wenig beeindruckt von den ausbleibenden Signalen schneller Zinssenkungen in den USA, so die Analysten der Helaba.
Die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED seien nochmals sprunghaft gestiegen. Entsprechend seien die bereits hohen Kursniveaus am Renten- und am Aktienmarkt weiter ausgebaut worden und auch der Euro zum US-Dollar habe zugelegt. Wenig Impulse für das Marktgeschehen sei von der Einigung der Ampelkoalition im Hinblick auf den Haushaltstreit in Deutschland ausgegangen. Die Regierung plane im Haushalt 2024 unter Beachtung der Schuldenbremse Kürzungen und Mehreinnahmen im Umfang von 17 Mrd. EUR. Gekürzt werde zudem beim Klima- und Transformationsfonds und bei "klimaschädlichen" Subventionen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich im Nachgang zur FED-Entscheidung nochmals deutlich unterstützt gezeigt und so sei entgegen der Einschätzungen der Analysten am Morgen ein neues Kontrakthoch bei 136,79 markiert worden. Heute könnte vonseiten der Notenbanken aber Gegenwind für den Rentenmarkt kommen. Eine Zinssenkung der EZB sei per April mehr als vollständig eskomptiert und so müssten EZB-Präsidentin Lagarde und ihre Mitstreiter wohl bereits ein entsprechendes Signal dafür geben. Sollte dies weiterhin fehlen, würden nach Erachten der Analysten Rücksetzer drohen, zumal die überkaufte Marktlage zur Vorsicht mahne. Erste Haltemarken würden sich am Zwischentief bei 135,81, bei 134,37 und an der 21-Tagelinie bei 133,31 finden. (14.12.2023/alc/a/a)
Die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED seien nochmals sprunghaft gestiegen. Entsprechend seien die bereits hohen Kursniveaus am Renten- und am Aktienmarkt weiter ausgebaut worden und auch der Euro zum US-Dollar habe zugelegt. Wenig Impulse für das Marktgeschehen sei von der Einigung der Ampelkoalition im Hinblick auf den Haushaltstreit in Deutschland ausgegangen. Die Regierung plane im Haushalt 2024 unter Beachtung der Schuldenbremse Kürzungen und Mehreinnahmen im Umfang von 17 Mrd. EUR. Gekürzt werde zudem beim Klima- und Transformationsfonds und bei "klimaschädlichen" Subventionen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich im Nachgang zur FED-Entscheidung nochmals deutlich unterstützt gezeigt und so sei entgegen der Einschätzungen der Analysten am Morgen ein neues Kontrakthoch bei 136,79 markiert worden. Heute könnte vonseiten der Notenbanken aber Gegenwind für den Rentenmarkt kommen. Eine Zinssenkung der EZB sei per April mehr als vollständig eskomptiert und so müssten EZB-Präsidentin Lagarde und ihre Mitstreiter wohl bereits ein entsprechendes Signal dafür geben. Sollte dies weiterhin fehlen, würden nach Erachten der Analysten Rücksetzer drohen, zumal die überkaufte Marktlage zur Vorsicht mahne. Erste Haltemarken würden sich am Zwischentief bei 135,81, bei 134,37 und an der 21-Tagelinie bei 133,31 finden. (14.12.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5973 € | 125,5072 € | 0,0901 € | +0,07% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


