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Rentenmarkt: Neues Kontrakthoch
08.12.23 09:10
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Marktteilnehmer setzen weiterhin auf baldige Zinssenkungen sowohl der US-Notenbank als auch der Europäischen Zentralbank, so die Analysten der Helaba.
Somit würden die heutigen Arbeitsmarktzahlen zum Lackmustest der Zinssenkungserwartungen. Bereits im März sei ein Zinsschritt um 25 BP der FED zu fast 70% eskomptiert, im Hinblick auf die EZB seien es bereits mehr als 70%. Per Jahresmitte sei eine Reduzierung der Leitzinsen um 50 Basispunkte jeweils vollständig eingepreist. Dies sei zuletzt sinkenden Inflationsraten, Inflationserwartungen und der Tatsache geschuldet, dass es einige Enttäuschungen bei den eingehenden Konjunkturdaten gegeben habe.
Zudem seien die Ölpreise kräftig gesunken, ungeachtet der OPEC+-Bemühungen, das globale Ölangebot zu verringern. Während sich die Rentenmärkte trotz fehlender Impulse gestern gut hätten behaupten können, habe an den Aktienmärkten nach der Rekordjagd der letzten Tage eine Korrektur eingesetzt und der Euro stehe unter Druck.
Obwohl es keine neuen fundamentalen oder zentralbankseitigen Impulse gegeben habe, habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (März-Kontrakt) bei 135,81 ein neues Kontrakthoch markieren können. Die Kaufsignale von DMI und MACD seien intakt und der hohe und noch steigende ADX untermauere die freundliche technische Perspektive. Dennoch sei auf die Überkauftsignale von RSI und Stochastik verwiesen, die kurzfristige Rücksetzer ermöglichen würden. Unterstützungen würden sich an den jüngsten Tagestiefs bei 134,87, 134,55 und 133,91 zeigen. Das 38,2%-Retracement des Anstiegs von Anfang Oktober gebe erst Halt bei 132,43. Darunter zeige sich die 21-Tagelinie bei 132,35. (08.12.2023/alc/a/a)
Somit würden die heutigen Arbeitsmarktzahlen zum Lackmustest der Zinssenkungserwartungen. Bereits im März sei ein Zinsschritt um 25 BP der FED zu fast 70% eskomptiert, im Hinblick auf die EZB seien es bereits mehr als 70%. Per Jahresmitte sei eine Reduzierung der Leitzinsen um 50 Basispunkte jeweils vollständig eingepreist. Dies sei zuletzt sinkenden Inflationsraten, Inflationserwartungen und der Tatsache geschuldet, dass es einige Enttäuschungen bei den eingehenden Konjunkturdaten gegeben habe.
Zudem seien die Ölpreise kräftig gesunken, ungeachtet der OPEC+-Bemühungen, das globale Ölangebot zu verringern. Während sich die Rentenmärkte trotz fehlender Impulse gestern gut hätten behaupten können, habe an den Aktienmärkten nach der Rekordjagd der letzten Tage eine Korrektur eingesetzt und der Euro stehe unter Druck.
Obwohl es keine neuen fundamentalen oder zentralbankseitigen Impulse gegeben habe, habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (März-Kontrakt) bei 135,81 ein neues Kontrakthoch markieren können. Die Kaufsignale von DMI und MACD seien intakt und der hohe und noch steigende ADX untermauere die freundliche technische Perspektive. Dennoch sei auf die Überkauftsignale von RSI und Stochastik verwiesen, die kurzfristige Rücksetzer ermöglichen würden. Unterstützungen würden sich an den jüngsten Tagestiefs bei 134,87, 134,55 und 133,91 zeigen. Das 38,2%-Retracement des Anstiegs von Anfang Oktober gebe erst Halt bei 132,43. Darunter zeige sich die 21-Tagelinie bei 132,35. (08.12.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,1584 € | 125,5072 € | -0,3488 € | -0,28% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


