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Rentenmarkt: Neues Impulstief
17.02.23 10:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen wurden nach oben angepasst, was mit zumeist hawkischen Notenbankkommentaren, hartnäckig hohen Inflationsraten und nachlassenden Konjunktursorgen sowohl in den USA als auch in der Eurozone zu erklären ist, so die Analysten der Helaba.
Der Rentenmarkt bleibe belastet und auch der Euro sei in der Defensive. Die Stimmung am Aktienmarkt habe sich bis zuletzt nicht wesentlich beeinflussen lassen.
Die Renditen seien in der letzten Zeit über den gesamten Laufzeitbereich hinweg gestiegen, vor allem aber Kurzläufer würden deutliche Anstiege aufweisen und so hätten 2-jährige Bundesanleihen bei 2,90% den vorläufig höchsten Renditestand seit der Finanzkrise 2008 erreicht. Entsprechend habe sich die Inversion der Zinsstrukturkurve nochmals verstärkt. Der Renditespread zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen sei zeitweise unter die Marke von -40 BP gerutscht und in den USA habe der 10/2-Spread mit Werten unterhalb von -85 BP ein neues 40-Jahrestief markiert. Immerhin sei es hier zuletzt zu einer kleinen Korrektur gekommen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich weiter abgeschwächt und bei 134,16 ein neues Impulstief markiert. Ob es heute aufgrund des dünn besetzten Datenkalenders zu einem versöhnlichen Wochenschluss kommen werde, bleibe abzuwarten. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, denn das technische Bild weise weiterhin auf Risiken hin. So liege beispielsweise der MACD unterhalb seiner Signallinie und das Momentum sei negativ. Die nächste wichtige Unterstützung zeige sich am Jahrestief bei 132,60. Einen ersten Widerstand gebe es im Bereich 135,60/70. (17.02.2023/alc/a/a)
Der Rentenmarkt bleibe belastet und auch der Euro sei in der Defensive. Die Stimmung am Aktienmarkt habe sich bis zuletzt nicht wesentlich beeinflussen lassen.
Die Renditen seien in der letzten Zeit über den gesamten Laufzeitbereich hinweg gestiegen, vor allem aber Kurzläufer würden deutliche Anstiege aufweisen und so hätten 2-jährige Bundesanleihen bei 2,90% den vorläufig höchsten Renditestand seit der Finanzkrise 2008 erreicht. Entsprechend habe sich die Inversion der Zinsstrukturkurve nochmals verstärkt. Der Renditespread zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen sei zeitweise unter die Marke von -40 BP gerutscht und in den USA habe der 10/2-Spread mit Werten unterhalb von -85 BP ein neues 40-Jahrestief markiert. Immerhin sei es hier zuletzt zu einer kleinen Korrektur gekommen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich weiter abgeschwächt und bei 134,16 ein neues Impulstief markiert. Ob es heute aufgrund des dünn besetzten Datenkalenders zu einem versöhnlichen Wochenschluss kommen werde, bleibe abzuwarten. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, denn das technische Bild weise weiterhin auf Risiken hin. So liege beispielsweise der MACD unterhalb seiner Signallinie und das Momentum sei negativ. Die nächste wichtige Unterstützung zeige sich am Jahrestief bei 132,60. Einen ersten Widerstand gebe es im Bereich 135,60/70. (17.02.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


