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Rentenmarkt: Neue Bankensorgen stützen
26.04.23 09:02
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Konjunktursorgen sind zuletzt größer geworden, was unter anderem mit dem unerwarteten Rückgang des Verbrauchervertrauens des Conference Boards zu erklären ist, so die Analysten der Helaba.
Zudem seien neue Bankensorgen aufgekommen, nachdem schwache Quartalszahlen die Anteilsscheine der angeschlagenen US-Regionalbank First Republic um annähernd 50% habe einbrechen lassen. Das Interesse für Staatsanleihen sei geweckt worden und der Euro habe einen Teil seiner zuletzt erzielten Gewinne wieder abgeben müssen. Nervosität zeige sich am Aktienmarkt, wenngleich sich der DAX bislang noch gut aus der Affäre habe ziehen können.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe nach Tagen der Konsolidierung kräftig zugelegt und die 55-Tagelinie überwunden, die heute bei 134,59 verlaufe. Die nächste Hürde zeige sich bei 135,26 in Form der 21-Tagelinie, die bereits ins Visier genommen worden sei. Mit dem Kursanstieg sei die 10-jährige Bundrendite kräftig und unter 2,40% gesunken, nachdem sie zuvor erneut daran gescheitert sei, die 2,50%-Marke zu überwinden. Auch bei kurzen Laufzeiten würden die Renditen sinken, sodass sich an der Inversion der Bundkurve wenig verändert habe. Mit Impulsen vonseiten der Datenveröffentlichungen sei heute indes nicht zu rechnen. Zudem würden sich die Notenbankvertreter im Vorfeld der Zinsentscheidungen mit geldpolitischen Äußerungen zunehmend zurückhalten. (26.04.2023/alc/a/a)
Zudem seien neue Bankensorgen aufgekommen, nachdem schwache Quartalszahlen die Anteilsscheine der angeschlagenen US-Regionalbank First Republic um annähernd 50% habe einbrechen lassen. Das Interesse für Staatsanleihen sei geweckt worden und der Euro habe einen Teil seiner zuletzt erzielten Gewinne wieder abgeben müssen. Nervosität zeige sich am Aktienmarkt, wenngleich sich der DAX bislang noch gut aus der Affäre habe ziehen können.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe nach Tagen der Konsolidierung kräftig zugelegt und die 55-Tagelinie überwunden, die heute bei 134,59 verlaufe. Die nächste Hürde zeige sich bei 135,26 in Form der 21-Tagelinie, die bereits ins Visier genommen worden sei. Mit dem Kursanstieg sei die 10-jährige Bundrendite kräftig und unter 2,40% gesunken, nachdem sie zuvor erneut daran gescheitert sei, die 2,50%-Marke zu überwinden. Auch bei kurzen Laufzeiten würden die Renditen sinken, sodass sich an der Inversion der Bundkurve wenig verändert habe. Mit Impulsen vonseiten der Datenveröffentlichungen sei heute indes nicht zu rechnen. Zudem würden sich die Notenbankvertreter im Vorfeld der Zinsentscheidungen mit geldpolitischen Äußerungen zunehmend zurückhalten. (26.04.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


