Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Nachlassende Zinssorgen gerechtfertigt?
14.12.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verbraucherpreise in den USA haben einen nachlassenden Preisdruck angezeigt und die Konsensschätzung unterschritten, so die Analysten der Helaba.
Vor diesem Hintergrund seien die Inflationssorgen etwas kleiner geworden. Zwar gebe es für die US-Notenbank keinen Grund, vorschnell den Zinserhöhungspfad zu verlassen, eine geringere Anstiegsgeschwindigkeit scheine aber gerechtfertigt zu sein. Der Rentenmarkt habe von den US-Inflationszahlen profitiert, ebenso wie der Euro. Am Aktienmarkt sei es zu kräftigen Kursgewinnen gekommen.
Auffällig sei die Inversion der Renditestrukturkurven. Anleihen mit kurzer Laufzeit würden deutlich höher als langlaufende Papiere rentieren. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen liege bei -23 BP und der 30/2-Spread bei -24 BP. Noch ausgeprägter sei die Inversion in den USA. Dort liege der 10/2-Spread bei -71 BP. In der letzten Woche sei bei -85 BP der tiefste Stand seit mehr als 40 Jahren erreicht worden. Gestern sei es zu einer kleinen Korrektur der Strukturkurven gekommen - sowohl in den USA als auch hierzulande.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im Anschluss an die US-Inflation deutlich zugelegt und die 21-Tagelinie überschritten. Diese verlaufe heute bei 140,60 und stelle eine erste Unterstützung dar. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, denn der ADX sinke und auch der MACD und die Stochastik würden zur Vorsicht mahnen. Viel hänge heute davon ab, welche Signale von der US-Notenbank ausgehen würden. Fraglich sei, ob Markterwartungen bestätigt würden, wonach das Zinstop Mitte 2023 unter 5% liege und es dann wieder zu Zinssenkungen kommen werde. (14.12.2022/alc/a/a)
Vor diesem Hintergrund seien die Inflationssorgen etwas kleiner geworden. Zwar gebe es für die US-Notenbank keinen Grund, vorschnell den Zinserhöhungspfad zu verlassen, eine geringere Anstiegsgeschwindigkeit scheine aber gerechtfertigt zu sein. Der Rentenmarkt habe von den US-Inflationszahlen profitiert, ebenso wie der Euro. Am Aktienmarkt sei es zu kräftigen Kursgewinnen gekommen.
Auffällig sei die Inversion der Renditestrukturkurven. Anleihen mit kurzer Laufzeit würden deutlich höher als langlaufende Papiere rentieren. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen liege bei -23 BP und der 30/2-Spread bei -24 BP. Noch ausgeprägter sei die Inversion in den USA. Dort liege der 10/2-Spread bei -71 BP. In der letzten Woche sei bei -85 BP der tiefste Stand seit mehr als 40 Jahren erreicht worden. Gestern sei es zu einer kleinen Korrektur der Strukturkurven gekommen - sowohl in den USA als auch hierzulande.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im Anschluss an die US-Inflation deutlich zugelegt und die 21-Tagelinie überschritten. Diese verlaufe heute bei 140,60 und stelle eine erste Unterstützung dar. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, denn der ADX sinke und auch der MACD und die Stochastik würden zur Vorsicht mahnen. Viel hänge heute davon ab, welche Signale von der US-Notenbank ausgehen würden. Fraglich sei, ob Markterwartungen bestätigt würden, wonach das Zinstop Mitte 2023 unter 5% liege und es dann wieder zu Zinssenkungen kommen werde. (14.12.2022/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


