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Rentenmarkt: Kursverluste
15.02.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Rückgang der US-Inflation auf 6,4% sowie der Kern-Teuerungsrate auf 5,6% fiel etwas schwächer aus als erwartet und hat für eine erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten gesorgt, so die Analysten der Helaba.
Letztlich seien die Zinserwartungen forciert worden und der implizite US-Leitzins liege nun per Sommer dieses Jahres bei 5,25%. Am Rentenmarkt sei es zu Verlusten gekommen, während sich der Euro einigermaßen habe behaupten können. Am Aktienmarkt habe das Kaufinteresse nach einem volatilen Handelstag etwas nachgelassen.
Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen habe die zuletzt mehrfach getestete Marke von 2,40% übersprungen und der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei letztlich daran gescheitert, sich oberhalb des 61,8%-Retracements bei 135,71 zu halten. Hoffnungen auf eine Bodenbildung seien damit zunichtegemacht, zumal auch die quantitativen Indikatoren auf Risiken hinweisen würden. Letztlich sei unter technischen Gesichtspunkten ein Rückfall bis zum markanten Tief von Anfang Januar bei 132,60 möglich. Kurse oberhalb der 21- und 55-Tagelinien bei 137,37 bzw. 137,65 würden das Bild indes wieder aufhellen. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei zuletzt aber deutlich gesunken. (15.02.2023/alc/a/a)
Letztlich seien die Zinserwartungen forciert worden und der implizite US-Leitzins liege nun per Sommer dieses Jahres bei 5,25%. Am Rentenmarkt sei es zu Verlusten gekommen, während sich der Euro einigermaßen habe behaupten können. Am Aktienmarkt habe das Kaufinteresse nach einem volatilen Handelstag etwas nachgelassen.
Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen habe die zuletzt mehrfach getestete Marke von 2,40% übersprungen und der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei letztlich daran gescheitert, sich oberhalb des 61,8%-Retracements bei 135,71 zu halten. Hoffnungen auf eine Bodenbildung seien damit zunichtegemacht, zumal auch die quantitativen Indikatoren auf Risiken hinweisen würden. Letztlich sei unter technischen Gesichtspunkten ein Rückfall bis zum markanten Tief von Anfang Januar bei 132,60 möglich. Kurse oberhalb der 21- und 55-Tagelinien bei 137,37 bzw. 137,65 würden das Bild indes wieder aufhellen. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei zuletzt aber deutlich gesunken. (15.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


