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Rentenmarkt: Kursanstieg
05.04.24 09:07
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der heute anstehende Arbeitsmarktbericht in den USA wird an der Einschätzung wohl kaum etwas ändern, wonach sich die FED mit der Zinswende noch etwas Zeit lassen kann, so die Analysten der Helaba.
Zwar seien die Zinssenkungserwartungen in den USA tendenziell gedämpft, zu einem weiteren Auspreisen sei es zuletzt aber nicht mehr gekommen. Vielmehr seien die Kurse am Rentenmarkt gestiegen und die Renditen gesunken, während sich der Euro gut behaupten könne. Am deutschen Aktienmarkt habe das Kaufinteresse zwar etwas nachgelassen, Bereitschaft zur Gewinnmitnahme gebe es bislang allerdings nicht. Das könnte sich heute aber ändern. Anstiege seien derzeit bei den Rohstoffen zu beobachten. So habe Gold ein neues Rekordhoch erreicht und die Ölpreise würden ihre Klettertour ebenfalls fortsetzen. Zuletzt habe die OPEC+ ihre Mitglieder dazu aufgerufen, die Fördermengenkürzungen strikt umzusetzen.
Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden seit Anfang Februar in der Spanne von 2,25 bis 2,50% schwanken. Auch im 2-jährigen Laufzeitbereich habe sich in den letzten Wochen per saldo nicht so viel getan. Zuletzt aber seien hier die Schwankungen etwas geringer gewesen und die Inversion der Bundkurve habe sich wieder intensiviert. Der 10/2er Spread sei mit derzeit knapp -50 BP sehr ausgeprägt.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21-Tagelinie überwunden und stehe nun im Test der 55-Tagelinie, die heute bei 133,05 verlaufe. Das technische Bild liefere indes uneinheitliche Signale. Letztlich weise aber der sehr niedrige und weiter sinkende ADX auf eine zunehmend trendlose Marktverfassung hin. Eine erste Unterstützung gebe es am 21-Tagedurchschnitt bei 132,68. (05.04.2024/alc/a/a)
Zwar seien die Zinssenkungserwartungen in den USA tendenziell gedämpft, zu einem weiteren Auspreisen sei es zuletzt aber nicht mehr gekommen. Vielmehr seien die Kurse am Rentenmarkt gestiegen und die Renditen gesunken, während sich der Euro gut behaupten könne. Am deutschen Aktienmarkt habe das Kaufinteresse zwar etwas nachgelassen, Bereitschaft zur Gewinnmitnahme gebe es bislang allerdings nicht. Das könnte sich heute aber ändern. Anstiege seien derzeit bei den Rohstoffen zu beobachten. So habe Gold ein neues Rekordhoch erreicht und die Ölpreise würden ihre Klettertour ebenfalls fortsetzen. Zuletzt habe die OPEC+ ihre Mitglieder dazu aufgerufen, die Fördermengenkürzungen strikt umzusetzen.
Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden seit Anfang Februar in der Spanne von 2,25 bis 2,50% schwanken. Auch im 2-jährigen Laufzeitbereich habe sich in den letzten Wochen per saldo nicht so viel getan. Zuletzt aber seien hier die Schwankungen etwas geringer gewesen und die Inversion der Bundkurve habe sich wieder intensiviert. Der 10/2er Spread sei mit derzeit knapp -50 BP sehr ausgeprägt.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21-Tagelinie überwunden und stehe nun im Test der 55-Tagelinie, die heute bei 133,05 verlaufe. Das technische Bild liefere indes uneinheitliche Signale. Letztlich weise aber der sehr niedrige und weiter sinkende ADX auf eine zunehmend trendlose Marktverfassung hin. Eine erste Unterstützung gebe es am 21-Tagedurchschnitt bei 132,68. (05.04.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6281 € | 125,5072 € | 0,121 € | +0,10% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


