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Rentenmarkt: Konsolidierung in den USA
19.04.22 11:45
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der in den vergangenen Wochen zu beobachtende steile Renditeanstieg an den Staatsanleihemärkten hatte wohl bereits einiges hinsichtlich des Inflationsentwicklung eingepreist, so die Experten von Union Investment.
Mit der Bekanntgabe der hohen US-Preissteigerung im März sei zumindest in den USA kein weiterer Renditeanstieg zu beobachten gewesen, es sei eine Konsolidierung gefolgt. Vor allem habe der vordere Teil der US-Zinskurve ab einem Jahr Laufzeit aufwärts Zugewinne verbuchen können. Die Renditen zwei- und dreijähriger US-Papiere seien um jeweils 20 Basispunkte gefallen. Die US-Zinskurve habe damit etwas steiler tendiert und sei gleichzeitig nicht mehr invers gewesen.
Im Euroraum seien die Bundrenditen nochmals etwas angestiegen, die großen Peripheriemärkte wie Italien und Spanien hätten hingegen stabil gelegen. Deren Risikoaufschläge (Spreads) gegenüber Bundespapieren hätten sich leicht eingeengt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf zunächst rund 0,87 Prozent weiter angestiegen. Am Donnerstagvormittag habe es dann im Zuge der US-Entwicklung einen Rücksetzer gegeben. Die Verzinsung habe mit 0,76 Prozent aber dennoch etwas über dem Niveau des Vorwochenschlusses gelegen. Die deutsche Zinskurve habe sich komplett ein wenig nach oben verschoben und habe etwas steiler tendiert.
Der Euro habe zum US-Dollar mit dem Überschreiten der Marke von 1,09 US-Dollar je Euro leicht aufwerten können. Am Ölmarkt sei das Barrel der Sorte Brent in der Berichtswoche zeitweise unter 100 US-Dollar je Barrel gefallen. Allerdings sei es im Anschluss auf aktuell wieder 108 US-Dollar gegangen. (Ausgabe vom 14.04.2022) (19.04.2022/alc/a/a)
Mit der Bekanntgabe der hohen US-Preissteigerung im März sei zumindest in den USA kein weiterer Renditeanstieg zu beobachten gewesen, es sei eine Konsolidierung gefolgt. Vor allem habe der vordere Teil der US-Zinskurve ab einem Jahr Laufzeit aufwärts Zugewinne verbuchen können. Die Renditen zwei- und dreijähriger US-Papiere seien um jeweils 20 Basispunkte gefallen. Die US-Zinskurve habe damit etwas steiler tendiert und sei gleichzeitig nicht mehr invers gewesen.
Im Euroraum seien die Bundrenditen nochmals etwas angestiegen, die großen Peripheriemärkte wie Italien und Spanien hätten hingegen stabil gelegen. Deren Risikoaufschläge (Spreads) gegenüber Bundespapieren hätten sich leicht eingeengt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf zunächst rund 0,87 Prozent weiter angestiegen. Am Donnerstagvormittag habe es dann im Zuge der US-Entwicklung einen Rücksetzer gegeben. Die Verzinsung habe mit 0,76 Prozent aber dennoch etwas über dem Niveau des Vorwochenschlusses gelegen. Die deutsche Zinskurve habe sich komplett ein wenig nach oben verschoben und habe etwas steiler tendiert.
Der Euro habe zum US-Dollar mit dem Überschreiten der Marke von 1,09 US-Dollar je Euro leicht aufwerten können. Am Ölmarkt sei das Barrel der Sorte Brent in der Berichtswoche zeitweise unter 100 US-Dollar je Barrel gefallen. Allerdings sei es im Anschluss auf aktuell wieder 108 US-Dollar gegangen. (Ausgabe vom 14.04.2022) (19.04.2022/alc/a/a)


