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Rentenmarkt: Kleine Korrektur
11.10.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Nahost-Konflikt und die mögliche Bodenoffensive Israels im Gazastreifen sorgt für Verunsicherung, zu einem fortgesetzten Anstieg der Risikoaversion ist es aber nicht gekommen, so die Analysten der Helaba.
Vielmehr hätten viele Aktienindices deutlich zugelegt und die Ölnotierungen seien stabil geblieben. Am deutschen Rentenmarkt sei ein kleiner Teil der erzielten Kursgewinne abgegeben worden. Der Euro habe sich gut behauptet und die 1,06er Marke in Angriff genommen.
Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden nach einem kurzzeitigen Rückgang bis 2,75% wieder etwas höher bei 2,78% rentieren. Erst in der letzten Woche sei bei 3,02% der höchste Stand seit zwölf Jahren erreicht worden. Auch bei kurzen Laufzeiten hätten sich die Renditen stabilisiert, nachdem sie zuvor infolge des Angriffs der Hamas auf Israel deutlich zurückgekommen seien. Die Inversion der Bundkurve sei größer geworden. Der 10/2-Spread liege derzeit bei -29 BP, im Vergleich zu -23 BP Ende letzter Woche.
Zuletzt habe es moderatere Töne insbesondere vonseiten der US-Notenbank gegeben, wodurch die Zinssorgen kleiner geworden seien. Aber auch EZB-Ratsmitglied Villeroy de Galhau habe weitere Zinserhöhungen als unangemessen bezeichnet, während für seinen Amtskollegen Holzmann weitere Schritte noch nicht vom Tisch seien. Letztlich könne sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) oberhalb des Retracements und der 21-Tagelinie (128,97/98) halten. Auch die aufgehellte Indikatorenlage lasse Hoffnungen auf eine Trendwende aufkommen, wobei die nächsten Widerstände bei 129,73 und 130,19 zu finden seien. (11.10.2023/alc/a/a)
Vielmehr hätten viele Aktienindices deutlich zugelegt und die Ölnotierungen seien stabil geblieben. Am deutschen Rentenmarkt sei ein kleiner Teil der erzielten Kursgewinne abgegeben worden. Der Euro habe sich gut behauptet und die 1,06er Marke in Angriff genommen.
Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden nach einem kurzzeitigen Rückgang bis 2,75% wieder etwas höher bei 2,78% rentieren. Erst in der letzten Woche sei bei 3,02% der höchste Stand seit zwölf Jahren erreicht worden. Auch bei kurzen Laufzeiten hätten sich die Renditen stabilisiert, nachdem sie zuvor infolge des Angriffs der Hamas auf Israel deutlich zurückgekommen seien. Die Inversion der Bundkurve sei größer geworden. Der 10/2-Spread liege derzeit bei -29 BP, im Vergleich zu -23 BP Ende letzter Woche.
Zuletzt habe es moderatere Töne insbesondere vonseiten der US-Notenbank gegeben, wodurch die Zinssorgen kleiner geworden seien. Aber auch EZB-Ratsmitglied Villeroy de Galhau habe weitere Zinserhöhungen als unangemessen bezeichnet, während für seinen Amtskollegen Holzmann weitere Schritte noch nicht vom Tisch seien. Letztlich könne sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) oberhalb des Retracements und der 21-Tagelinie (128,97/98) halten. Auch die aufgehellte Indikatorenlage lasse Hoffnungen auf eine Trendwende aufkommen, wobei die nächsten Widerstände bei 129,73 und 130,19 zu finden seien. (11.10.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


