Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Kleine Korrektur
09.12.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten setzt sich die Konsolidierung im Vorfeld wichtiger US-Preiszahlen und Notenbanksitzungen fort, so die Analysten der Helaba.
Bleibe zu hoffen, dass die heute anstehenden Erzeugerpreise nicht auf der Oberseite überraschen und Inflationssorgen hervorrufen würden. Nach Einschätzung der Analysten dürfte der Preisdruck etwas nachgelassen haben. Der DAX tendiere seitwärts und der Euro könne sich gut behaupten, während es am Rentenmarkt zu Kursverlusten gekommen sei.
Die Renditestrukturkurve sei weiterhin sehr flach. Bundesanleihen mit kurzer Laufzeit würden deutlich höher als länger laufende Papiere rentieren. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen sowie 30- und 10-jährigen Anleihen liege bei etwa -25 BP. Die Peripheriespreads seien leicht gestiegen. Das Niveau sei aber vergleichsweise niedrig - trotz der Aussicht auf ein Zurückfahren der EZB-Anleihebestände. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit seien zeitweise unter 3,60% und damit auf den tiefsten Stand seit Ende August gefallen. Gestern seien die Renditen zwar gestiegen, der Spread zu Bundesanleihen liege aber unter 190 BP. Auch griechische, spanische und portugiesische Anleihen könnten sich gegenüber Bundesanleihen behaupten.
Der flach verlaufende Aufwärtstrend beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei intakt. Zwar sei es gestern zu einer kleinen Korrektur gekommen, das technische Bild bleibe aber konstruktiv und sollten die Erzeugerpreise in den USA einen rückläufigen Preisdruck anzeigen, könnten die Kurse wieder steigen. Erste Widerstände seien im Bereich 142,90/143,00 zu finden. Unterstützungen würden die Analysten bei 140,58 und an der 21-Tagelinie lokalisieren, die heute bei 140,25 verlaufe. (09.12.2022/alc/a/a)
Bleibe zu hoffen, dass die heute anstehenden Erzeugerpreise nicht auf der Oberseite überraschen und Inflationssorgen hervorrufen würden. Nach Einschätzung der Analysten dürfte der Preisdruck etwas nachgelassen haben. Der DAX tendiere seitwärts und der Euro könne sich gut behaupten, während es am Rentenmarkt zu Kursverlusten gekommen sei.
Die Renditestrukturkurve sei weiterhin sehr flach. Bundesanleihen mit kurzer Laufzeit würden deutlich höher als länger laufende Papiere rentieren. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen sowie 30- und 10-jährigen Anleihen liege bei etwa -25 BP. Die Peripheriespreads seien leicht gestiegen. Das Niveau sei aber vergleichsweise niedrig - trotz der Aussicht auf ein Zurückfahren der EZB-Anleihebestände. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit seien zeitweise unter 3,60% und damit auf den tiefsten Stand seit Ende August gefallen. Gestern seien die Renditen zwar gestiegen, der Spread zu Bundesanleihen liege aber unter 190 BP. Auch griechische, spanische und portugiesische Anleihen könnten sich gegenüber Bundesanleihen behaupten.
Der flach verlaufende Aufwärtstrend beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei intakt. Zwar sei es gestern zu einer kleinen Korrektur gekommen, das technische Bild bleibe aber konstruktiv und sollten die Erzeugerpreise in den USA einen rückläufigen Preisdruck anzeigen, könnten die Kurse wieder steigen. Erste Widerstände seien im Bereich 142,90/143,00 zu finden. Unterstützungen würden die Analysten bei 140,58 und an der 21-Tagelinie lokalisieren, die heute bei 140,25 verlaufe. (09.12.2022/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


