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Rentenmarkt: Keine Dynamik auf der Oberseite
24.05.22 08:50
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Aussicht auf ein Ende der Negativzinsphase in der Eurozone setzt den Notierungen der Bundesanleihen weiterhin zu, so die Analysten der Helaba.
Inzwischen signalisiere auch die EZB-Präsidentin, dass Ende September diese Ära wohl zu Ende gehe, und mit dem unerwartet gestiegenen ifo-Index habe sich die Verflachung der Bund-Kurve zum Wochenauftakt fortgesetzt. Die zweijährige Bundrendite habe den Höchsttand von letzter Woche (0,41%) überwunden, während die 10-jährige Bund-Rendite die 1,0% erneut übersprungen habe. Nicht nur das Ende der Anleihekäufe (QE) seitens des Eurosystems und die nahende Zinswende seien Faktoren, auch die überreichliche Liquiditätsbereitstellung via diverser LTRO-Serien stehe vor einer nachhaltigen Wende und sorge für Anpassungsdruck.
Während die Zinserhöhungserwartungen weiterhin präsent seien, hätten die Inflationserwartungen zuletzt keinen wichtigen Einfluss mehr auf das Marktgeschehen gehabt. Seitdem Anfang Mai ein Hoch bei knapp 2,60% markiert worden sei, seien die marktbasierten Inflationserwartungen auf 2,20/25% zurückgefallen. Dennoch habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) auf der Oberseite keine Dynamik aufbauen können und liege erneut unterhalb der 21-Tagelinie.
Technisch sei auf der Habenseite zu verbuchen, dass der ADX nachgebe und somit auf eine nachlassende Stärke des vorausgegangenen Abwärtsimpulses hinweise und der MACD oberhalb seiner Signallinie steige. Dagegen würden die fehlende Unterstützung durch die Oszillatoren und die Tatsache, dass der gleitende Durchschnitt nicht nachhaltig habe überwunden werden können, zur Vorsicht mahnen. Hürden würden sich bei 154,45 und 155,33 finden. Unterstützungen würden die Analysten unterhalb der 21-Tagelinie um 152,00 und am Kontrakttief (150,49) lokalisieren. (24.05.2022/alc/a/a)
Inzwischen signalisiere auch die EZB-Präsidentin, dass Ende September diese Ära wohl zu Ende gehe, und mit dem unerwartet gestiegenen ifo-Index habe sich die Verflachung der Bund-Kurve zum Wochenauftakt fortgesetzt. Die zweijährige Bundrendite habe den Höchsttand von letzter Woche (0,41%) überwunden, während die 10-jährige Bund-Rendite die 1,0% erneut übersprungen habe. Nicht nur das Ende der Anleihekäufe (QE) seitens des Eurosystems und die nahende Zinswende seien Faktoren, auch die überreichliche Liquiditätsbereitstellung via diverser LTRO-Serien stehe vor einer nachhaltigen Wende und sorge für Anpassungsdruck.
Während die Zinserhöhungserwartungen weiterhin präsent seien, hätten die Inflationserwartungen zuletzt keinen wichtigen Einfluss mehr auf das Marktgeschehen gehabt. Seitdem Anfang Mai ein Hoch bei knapp 2,60% markiert worden sei, seien die marktbasierten Inflationserwartungen auf 2,20/25% zurückgefallen. Dennoch habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) auf der Oberseite keine Dynamik aufbauen können und liege erneut unterhalb der 21-Tagelinie.
Technisch sei auf der Habenseite zu verbuchen, dass der ADX nachgebe und somit auf eine nachlassende Stärke des vorausgegangenen Abwärtsimpulses hinweise und der MACD oberhalb seiner Signallinie steige. Dagegen würden die fehlende Unterstützung durch die Oszillatoren und die Tatsache, dass der gleitende Durchschnitt nicht nachhaltig habe überwunden werden können, zur Vorsicht mahnen. Hürden würden sich bei 154,45 und 155,33 finden. Unterstützungen würden die Analysten unterhalb der 21-Tagelinie um 152,00 und am Kontrakttief (150,49) lokalisieren. (24.05.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


