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Rentenmarkt: Kaum verändert
11.01.24 09:04
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Vorfeld der US-Inflationszahlen hat sich an den Finanzmärkten wieder eine etwas freundlichere Tendenz durchgesetzt, so die Analysten der Helaba.
EZB-Kommentare hätten ihren Teil dazu beigetragen. So habe EZB-Vize de Guindos davon gesprochen, dass es Anzeichen einer Arbeitsmarktkorrektur in der Eurozone gebe. Der jüngste Rückgang der Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief (6,4%) unterstütze die Einschätzung de Guindos aber nicht und insofern scheine eine Zinssenkung früh im ersten Halbjahr 2024 keine ausgemachte Sache, zumal auch vonseiten der EZB-Vertreter konstatiert werde, dass die Disinflation Anfang des Jahres zunächst pausiere. Heute sei mit Blick auf die US-Daten zudem fraglich, ob die Zinseuphorie erneut angeheizt werde.
An der für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) schwierigen technischen Verfassung habe sich nichts verändert. Weiterhin seien MACD und Stochastik unterhalb der Signallinien gen Süden gerichtet. Auch der ADX gebe weiter nach, während der DMI aber ein Verkaufssignal bislang schuldig geblieben sei. Als Haltemarke, bevor der Weg für einen Test des 38,2%-Levels bei 134,30 frei würde, würden die Analysten das gestrige Impulstief bei 134,93 sehen. Als erster Widerstand fungiere die 21-Tagelinie bei 136,60. (11.01.2024/alc/a/a)
EZB-Kommentare hätten ihren Teil dazu beigetragen. So habe EZB-Vize de Guindos davon gesprochen, dass es Anzeichen einer Arbeitsmarktkorrektur in der Eurozone gebe. Der jüngste Rückgang der Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief (6,4%) unterstütze die Einschätzung de Guindos aber nicht und insofern scheine eine Zinssenkung früh im ersten Halbjahr 2024 keine ausgemachte Sache, zumal auch vonseiten der EZB-Vertreter konstatiert werde, dass die Disinflation Anfang des Jahres zunächst pausiere. Heute sei mit Blick auf die US-Daten zudem fraglich, ob die Zinseuphorie erneut angeheizt werde.
An der für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) schwierigen technischen Verfassung habe sich nichts verändert. Weiterhin seien MACD und Stochastik unterhalb der Signallinien gen Süden gerichtet. Auch der ADX gebe weiter nach, während der DMI aber ein Verkaufssignal bislang schuldig geblieben sei. Als Haltemarke, bevor der Weg für einen Test des 38,2%-Levels bei 134,30 frei würde, würden die Analysten das gestrige Impulstief bei 134,93 sehen. Als erster Widerstand fungiere die 21-Tagelinie bei 136,60. (11.01.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6555 € | 125,5072 € | 0,1484 € | +0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


