Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Inflationssorgen belasten
31.03.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Märkten scheint die Zuversicht größer zu werden, so die Analysten der Helaba.
Negative Schlagzeilen bezüglich der Stabilität des Bankensektors habe es zuletzt nicht gegeben und daher lasse das Misstrauen der Marktteilnehmer tendenziell nach. Damit bleibe das Umfeld für den Rentenmarkt eher schwierig, zumal der nachlassende Preisdruck in Spanien und Deutschland die Inflationssorgen nicht habe verdrängen können.
Heute stehe die Schnellschätzung der EWU-Teuerung im Fokus sowie die PCE-Preisdeflatoren in den USA. Die Inflationssorgen könnten zunehmen, da die Kern-Teuerungsrate unerwünscht hoch bleiben dürfte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass trotz der rückläufigen Inflationszahlen in Ländern der Eurozone die Inflationserwartungen gemessen am 5J/5J-Forwardsatz zuletzt wieder gestiegen seien - vom Impulshoch Anfang März aber noch weit entfernt seien.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei mit den wieder verstärkten Inflationssorgen daran gescheitert, sich dauerhaft oberhalb der 55-Tagelinien und des 50%-Retracements des dynamischen März-Aufwärtsimpulses zu halten. Die Kursrisiken seien größer geworden. Zudem mahne das uneinheitliche Bild der quantitativen Indikatoren zur Vorsicht. Sollte die Marke von 134,80 unterschritten werden, müssten Rücksetzer bis 134,15 (61,8%-Retracement) ins Kalkül gezogen werden. Erste Widerstände seien unverändert bei 136,50 und um 138,00 zu finden. (31.03.2023/alc/a/a)
Negative Schlagzeilen bezüglich der Stabilität des Bankensektors habe es zuletzt nicht gegeben und daher lasse das Misstrauen der Marktteilnehmer tendenziell nach. Damit bleibe das Umfeld für den Rentenmarkt eher schwierig, zumal der nachlassende Preisdruck in Spanien und Deutschland die Inflationssorgen nicht habe verdrängen können.
Heute stehe die Schnellschätzung der EWU-Teuerung im Fokus sowie die PCE-Preisdeflatoren in den USA. Die Inflationssorgen könnten zunehmen, da die Kern-Teuerungsrate unerwünscht hoch bleiben dürfte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass trotz der rückläufigen Inflationszahlen in Ländern der Eurozone die Inflationserwartungen gemessen am 5J/5J-Forwardsatz zuletzt wieder gestiegen seien - vom Impulshoch Anfang März aber noch weit entfernt seien.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei mit den wieder verstärkten Inflationssorgen daran gescheitert, sich dauerhaft oberhalb der 55-Tagelinien und des 50%-Retracements des dynamischen März-Aufwärtsimpulses zu halten. Die Kursrisiken seien größer geworden. Zudem mahne das uneinheitliche Bild der quantitativen Indikatoren zur Vorsicht. Sollte die Marke von 134,80 unterschritten werden, müssten Rücksetzer bis 134,15 (61,8%-Retracement) ins Kalkül gezogen werden. Erste Widerstände seien unverändert bei 136,50 und um 138,00 zu finden. (31.03.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


