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Rentenmarkt: Erhöhte Volatilität
12.09.24 09:10
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED wurden im Nachgang zur Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise ein Stück weit zurückgedrängt, so die Analysten der Helaba.
Der Euro habe sich gegenüber dem US-Dollar nochmals abgeschwächt und am Aktienmarkt habe sich in der Folge trotz eines volatilen Handelsverlaufs wenig getan. Ungeachtet der gestiegenen US-Rendite habe sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nach einigem Auf und Ab gut behaupten können. Mit Blick auf die EZB-Ratssitzung sei zu konstatieren, dass die Rentenmärkte belastet werden könnten, denn letztlich seien die Zinserwartungen bezüglich der EZB über den heutigen Tag hinaus präsent und eine Vorfestlegung auf den Oktober als nächsten Zinssenkungstermin werde es nach Erachten der Analysten ungeachtet der heute erwarteten Reduzierung der Leitzinsen nicht geben.
Zunächst freundlich, aber ohne das Kontrakthoch zu erreichen, sei der Bund-Future gestern in den Handel gestartet. Mit den US-Inflationszahlen sei es zu erhöhter Volatilität gekommen und letztlich sei dem Future ein Tageshoch bei 135,49 gelungen, was aber zum Ende des Handels nicht habe gehalten werden können. Trotz der konstruktiven Indikatorenlage seien die Perspektiven getrübt. Die mittelfristigen Zinssenkungserwartungen in der Eurozone - wie auch in den USA - seien weiterhin ambitioniert und dürften das Potenzial auf der Oberseite begrenzen. Vonseiten der EZB-Kommunikation würden die Analysten nicht damit rechnen, dass Spekulationen bezüglich des Oktobers befeuert würden. Unterstützungen würden sich in der Zone 134,50/81 und an der 21-Tagelinie bei 133,95 finden. (12.09.2024/alc/a/a)
Der Euro habe sich gegenüber dem US-Dollar nochmals abgeschwächt und am Aktienmarkt habe sich in der Folge trotz eines volatilen Handelsverlaufs wenig getan. Ungeachtet der gestiegenen US-Rendite habe sich der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nach einigem Auf und Ab gut behaupten können. Mit Blick auf die EZB-Ratssitzung sei zu konstatieren, dass die Rentenmärkte belastet werden könnten, denn letztlich seien die Zinserwartungen bezüglich der EZB über den heutigen Tag hinaus präsent und eine Vorfestlegung auf den Oktober als nächsten Zinssenkungstermin werde es nach Erachten der Analysten ungeachtet der heute erwarteten Reduzierung der Leitzinsen nicht geben.
Zunächst freundlich, aber ohne das Kontrakthoch zu erreichen, sei der Bund-Future gestern in den Handel gestartet. Mit den US-Inflationszahlen sei es zu erhöhter Volatilität gekommen und letztlich sei dem Future ein Tageshoch bei 135,49 gelungen, was aber zum Ende des Handels nicht habe gehalten werden können. Trotz der konstruktiven Indikatorenlage seien die Perspektiven getrübt. Die mittelfristigen Zinssenkungserwartungen in der Eurozone - wie auch in den USA - seien weiterhin ambitioniert und dürften das Potenzial auf der Oberseite begrenzen. Vonseiten der EZB-Kommunikation würden die Analysten nicht damit rechnen, dass Spekulationen bezüglich des Oktobers befeuert würden. Unterstützungen würden sich in der Zone 134,50/81 und an der 21-Tagelinie bei 133,95 finden. (12.09.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4534 € | 125,5072 € | -0,0537 € | -0,04% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


