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Rentenmarkt: Energiepreise sind zweischneidiges Schwert
28.04.22 10:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die neuen Sorgen, die mit dem russischen Lieferstopp für Erdgas an Polen und Bulgarien aufgekommen sind, haben zunächst bei Öl- und Gaspreisen für neue Sprünge gesorgt und die Aktiennotierungen zum Handelsauftakt auf neue Tiefs geschickt, so die Analysten der Helaba.
Bei den Ölpreisen ergebe sich aber mit den getrübten Perspektiven für den Energieverbrauch in China (Corona-Bekämpfungsmaßnahmen) ein Gegengewicht und letztlich pendele der WTI-Preis um die 100-USD-Marke. Am Ende des Tages hätten auch die Gasnotierungen von den zunächst erhöhten Niveaus wieder abgegeben und das Tagesplus habe sich "nur" auf 10% belaufen.
An den Rentenmärkten habe sich wenig Bewegung gezeigt, denn höhere Energierohstoffpreise seien ein zweischneidiges Schwert. Im Hinblick auf die Konjunktur und die damit verbundenen Zinsperspektiven ein Belastungsfaktor, seien höhere Energiepreise potenziell ein Inflationstreiber und damit Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ein Gegensteuern der Notenbanken erwarten und einfordern würden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei technisch leicht im Vorteil und bleibe in Reichweite des 38,2%-Levels der Abwärtsbewegung seit Anfang April (155,62), sodass Chancen auf weitere Befestigungen gewahrt bleiben würden. MACD und Stochastik würden oberhalb der Signallinien ansteigen und der ADX sinke, was das intakte Verkaufssignal des DMI abschwäche. Über der 38,2%-Marke seien die 21-Tagelinie und die Hochs bei 156,17/19 die nächsten Hürden. Unterstützungen würden sich um 154,20 und um 153,27 sowie am Kontrakttief (153,05) finden. (28.04.2022/alc/a/a)
Bei den Ölpreisen ergebe sich aber mit den getrübten Perspektiven für den Energieverbrauch in China (Corona-Bekämpfungsmaßnahmen) ein Gegengewicht und letztlich pendele der WTI-Preis um die 100-USD-Marke. Am Ende des Tages hätten auch die Gasnotierungen von den zunächst erhöhten Niveaus wieder abgegeben und das Tagesplus habe sich "nur" auf 10% belaufen.
An den Rentenmärkten habe sich wenig Bewegung gezeigt, denn höhere Energierohstoffpreise seien ein zweischneidiges Schwert. Im Hinblick auf die Konjunktur und die damit verbundenen Zinsperspektiven ein Belastungsfaktor, seien höhere Energiepreise potenziell ein Inflationstreiber und damit Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ein Gegensteuern der Notenbanken erwarten und einfordern würden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei technisch leicht im Vorteil und bleibe in Reichweite des 38,2%-Levels der Abwärtsbewegung seit Anfang April (155,62), sodass Chancen auf weitere Befestigungen gewahrt bleiben würden. MACD und Stochastik würden oberhalb der Signallinien ansteigen und der ADX sinke, was das intakte Verkaufssignal des DMI abschwäche. Über der 38,2%-Marke seien die 21-Tagelinie und die Hochs bei 156,17/19 die nächsten Hürden. Unterstützungen würden sich um 154,20 und um 153,27 sowie am Kontrakttief (153,05) finden. (28.04.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5108 € | 125,717 € | -0,2062 € | -0,16% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


