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Rentenmarkt: EZB belastet
16.12.22 10:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - FED, BoE, SNB und EZB haben ihre Leitzinsen erwartungsgemäß um jeweils 50 BP erhöht, so die Analysten der Helaba.
Die Aussicht auf weiter steigende Leitzinsen vor allem in der Eurozone (der EZB-Rat sei der Ansicht, dass die Zinsen noch deutlich und in einem gleichmäßigen Tempo steigen müssten) habe die Kurse an den Rentenmärkten belastet, während sich der Euro oberhalb wichtiger Widerstände habe halten können. Am Aktienmarkt sei es zu massiven Kursverlusten gekommen.
Bundesanleihen mit kurzer Laufzeit hätten wegen der Sorge vor weiteren Leitzinserhöhungen besonders unter Druck gestanden. So sei die Rendite 2-jähriger Papiere um mehr als 30 BP zeitweise über 2,40% gestiegen - das höchste Niveau seit der Finanzkrise 2008. Das technische Bild des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei mit den gestrigen Verlusten getrübt.
Die 21-Tagelinie habe nicht zurückerobert werden können und die Indikatoren würden mit intakten Verkaufssignalen zur Vorsicht mahnen. Zudem sei die Trendlinie des seit Oktober existierenden Aufwärtsimpulses unterschritten worden. Diese verlaufe heute bei 139,16. Auch das 38,2%-Retracement dieser Erholung bei 138,95 habe nicht standgehalten. Die nächste Unterstützung zeige sich bei 138,09 in Form der 55-Tagelinie.
Die Aussicht auf eine Reduzierung des Anleihebestandes der EZB ab März kommenden Jahres habe zu einer massiven Ausweitung der Peripheriespreads geführt. Vor allem italienische Anleihen hätten zuletzt schwächer abgeschnitten, 10-jährige BTPs würden wieder mehr als 200 BP über vergleichbare Bunds rentieren. Zur Erinnerung: Im Oktober seien es noch 250 BP gewesen, vor einer Woche habe der Spread bei gut 180 BP gelegen. Auch in Spanien und Portugal seien die Spreads zu Bundesanleihen nach oben gegangen. (16.12.2022/alc/a/a)
Die Aussicht auf weiter steigende Leitzinsen vor allem in der Eurozone (der EZB-Rat sei der Ansicht, dass die Zinsen noch deutlich und in einem gleichmäßigen Tempo steigen müssten) habe die Kurse an den Rentenmärkten belastet, während sich der Euro oberhalb wichtiger Widerstände habe halten können. Am Aktienmarkt sei es zu massiven Kursverlusten gekommen.
Die 21-Tagelinie habe nicht zurückerobert werden können und die Indikatoren würden mit intakten Verkaufssignalen zur Vorsicht mahnen. Zudem sei die Trendlinie des seit Oktober existierenden Aufwärtsimpulses unterschritten worden. Diese verlaufe heute bei 139,16. Auch das 38,2%-Retracement dieser Erholung bei 138,95 habe nicht standgehalten. Die nächste Unterstützung zeige sich bei 138,09 in Form der 55-Tagelinie.
Die Aussicht auf eine Reduzierung des Anleihebestandes der EZB ab März kommenden Jahres habe zu einer massiven Ausweitung der Peripheriespreads geführt. Vor allem italienische Anleihen hätten zuletzt schwächer abgeschnitten, 10-jährige BTPs würden wieder mehr als 200 BP über vergleichbare Bunds rentieren. Zur Erinnerung: Im Oktober seien es noch 250 BP gewesen, vor einer Woche habe der Spread bei gut 180 BP gelegen. Auch in Spanien und Portugal seien die Spreads zu Bundesanleihen nach oben gegangen. (16.12.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


